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Edison Cavani: Entscheidung über Verbleib bei Man United rückt näher

Simon Zimmermann
Apr 15, 2021, 9:28 PM GMT+2
Cavani war gegen Granada früh zur Stelle
Cavani war gegen Granada früh zur Stelle | Stu Forster/Getty Images
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Noch ein Jahr im Theater der Träume oder zurück in Richtung Heimat? Edison Cavani muss sich bald entscheiden, ob er seinen Vertrag bei Manchester United verlängern möchte oder künftig lieber in Argentinien auf Torejagd geht. Die Red Devils hoffen auf einen Verbleib des Torjäger-Routiniers.

Im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League stand Edison Cavani in der Startelf von Manchester United gegen Granada. Der 34-jährige Uruguayer war bereits in der sechsten Minute zur Stelle und erzielte damit sein 50. Tor im Europapokal. Nach dem 2:0-Hinspielerfolg waren spätestens dann alle Zweifel am Halbfinal-Einzug der Red Devils beseitigt.

Entscheidung um Cavani-Zukunft fällt in den kommenden Wochen

Zur Zukunft des Torjägers gibt es dagegen noch einige. Sein Vertrag im Old Trafford ist nur bis zum Sommer gültig, eine Entscheidung, ob Cavani bleibt, ist noch nicht gefallen. Der englische Rekordmeister ist stark an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, sollen in den kommenden Wochen weitere Gespräche zwischen Man United und der Cavani-Seite folgen.

Dann muss sich der Routinier entscheiden, ob er noch ein Jahr in Manchester dranhängt oder zurück nach Südamerika wechselt. Der argentinische Tradtionsklub Boca Juniors lockt mit einem Zweijahres-Vertrag. Cavani werde sich bald mit seinem Berater und der Familie endgültig beraten und eine Entscheidung fällen, berichtet Romano.

Für United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer ist der 118-fache Nationalspieler eine wichtige Option in der Offensive, der neben den vielen Youngster eine gehörige Portion Erfahrung einbringt. In bislang 30 Pflichtspielen für die Red Devils erzielte Cavani neun Tore und bereitete zwei Treffer direkt vor. Neben Cavani gibt es im aktuellen United-Kader keine weitere "waschechte" Nummer neun - auch wenn Anthony Martial und auch Marcus Rashford ebenfalls häufiger im Sturmzentrum auflaufen.

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