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                Eberl will keine Gladbach-Spieler nach Leipzig lotsen

                Max Eberl | THILO SCHMUELGEN/GettyImages

                Mit seinem Wechsel zu RB Leipzig enden die Verbindungen von Max Eberl zu Borussia Mönchengladbach. Spieler von seinem Ex-Klub möchte der Manager aber offenbar nicht holen.


                Wenn ein Trainer, aber insbesondere ein Manager von einem Verein zu einem Liga-Konkurrenten wechselt, stellt sich immer die Frage, ob er seine vorigen Kontakte nicht erneut nutzt, um einen seiner Ex-Spieler von Klub A zu Klub B zu lotsen.

                Eine Befürchtung, die es wohl auch in Mönchengladbach geben dürfte. Immerhin ist mit Max Eberl ein sehr versierter Sportdirektor zur direkten Konkurrenz gewechselt. Dass er dort zudem auf einen Trainer trifft, den er selbst zur Borussia geholt hat, dürfte diese Befürchtungen nicht gerade lindern. Schließlich ist klar: Beide sind von einigen Gladbach-Spielern überzeugt und begeistert.

                Eberl betont: Im Gladbach-Kader wird nicht gewildert

                Wenn Eberl Mitte Dezember in Leipzig aufschlägt, wird der Fokus recht zügig auf den Winter-Transfermarkt gerichtet. Wird er dann direkt zur Fohlenelf schauen, auch im Hinblick auf den Sommer?

                Offenbar nicht. Informationen der Bild zufolge hat der 48-Jährige bei den bis zuletzt heißen Verhandlungen klar gemacht, dass er sich bei seinem langjährigen Arbeitgeber nicht bedienen wolle.

                Das dürfte die Borussia-Verantwortlichen etwas beruhigt haben. Wenngleich die allerletzten Zweifel, ob er sich an diese Worte auch halten kann, noch nicht aus dem Weg geräumt sein dürften. Immerhin gibt es beispielsweise mit Marcus Thuram und Ramy Bensebaini zwei für das Eberl-Rose-Duo höchst interessante Spieler, die - Stand jetzt - zum Saisonende ablösefrei wechseln können.

                Eine Versuchung, der sich Eberl wird widersetzen müssen. Vermutlich möchte er sich schon alleine aus Respekt und Verbundenheit zu Gladbach nicht an der Mannschaft bedienen. Immerhin hat sein Ansehen, zumindest bei den Fans, dieser Tage schon genug Kratzer hinnehmen müssen.


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