Bundesliga

Die Bundesliga-Topelf des 23. Spieltags

Janne Negelen
Die Topelf ist mit einigen Matchwinnern gespickt
Die Topelf ist mit einigen Matchwinnern gespickt
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Der vergangene Spieltag in der Bundesliga sorgte zwar in der Tabelle für wenig Veränderungen, doch auf den Plätzen ging es überall hoch her. Von deutlichen Siegen bis zu späten Erfolgserlebnissen war an diesem Wochenende alles dabei. Im Team der Woche finden sich daher einige Matchwinner wieder. Das ist die 90min-Topelf des 23. Spieltags.


1. Gregor Kobel - VfB Stuttgart

Kobel putzte fast alles aus seinem Strafraum raus
Kobel putzte fast alles aus seinem Strafraum raus / Matthias Hangst/Getty Images

Bisher spielt Gregor Kobel eine richtig starke Saison. Der Keeper des VfB Stuttgart erlaubt sich nicht nur wenige Fehler, sondern zeigt zudem auch immer wieder seine Unüberwindbarkeit. So war es auch gegen Schalke der Fall, als der Schweizer nur einmal hinter sich greifen musste. Neben einem Elfmeter parierte er zahlreiche Möglichkeiten der Gäste. Eine Glatte Eins!

2. Theodor Gebre Selassie - Werder Bremen

Gebre Selassie wurde nach seinem wichtigen Ausgleich geherzt
Gebre Selassie wurde nach seinem wichtigen Ausgleich geherzt / Stuart Franklin/Getty Images

Theodor Gebre Selassie wurde gegen Eintracht Frankfurt mit einigen Aufgaben versehen. Immer wieder sollte der Tscheche anschieben, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Das gelang dem Bremer Vize-Kapitän speziell gegen Filip Kostic hervorragend. Während er den Serben hinten kalt stellte, nutzte er vor dem gegnerischen Tor dessen Unaufmerksamkeit und schob überlegt zum Ausgleich ein.

3. Maxence Lacroix - VfL Wolfsburg

Lacroix traf vorne und stand hinten sicher
Lacroix traf vorne und stand hinten sicher / Pool/Getty Images

Mit etwas Glück war der VfL Wolfsburg am Wochenende erneut siegreich. Gegen die Hertha war es offensiv lange zu wenig. Zumindest die Hintermannschaft gab sich aber wenig Blöße und sorgte in Person von Maxence Lacroix am Ende für die Entscheidung. Für den Franzosen ist es ein weiteres Kapitel in seiner bisher phänomenalen Rückrunde.

4. Jeffrey Gouweleeuw - FC Augsburg

Gouweleeuw bewahrte stets die Übersicht
Gouweleeuw bewahrte stets die Übersicht / Sebastian Widmann/Getty Images

Der FC Augsburg war einer der Gewinner im Tabellenkeller. Gegen die Mainzer kam es nach dem frühen Treffer vor allem auf die Defensivarbeit an. Diese wurde von Kapitän Jeffrey Gouweleeuw angeführt und überwiegend perfekt ausgeführt. Als Wortführer ging er mit einer Zweikampfquote von 80 Prozent voran.

5. Borna Sosa - VfB Stuttgart

Mit Kalajdzic hat Sosa den perfekten Abnehmer gefunden
Mit Kalajdzic hat Sosa den perfekten Abnehmer gefunden / Alex Grimm/Getty Images

Der Zauberfuß von Borna Sosa nimmt schon seit Wochen an Bedeutung zu. Erneut leitete der Argentinier gegen Schalke die Führung ein. Doch der Standard-Spezialist beweist auch aus dem Spiel enorme Übersicht. Mit Sasa Kalajdzic hat er längst einen erstklassigen Abnehmer gefunden, der ihm die achte Vorlage in dieser Saison einbrachte. Defensiv erledigte Sosa all seine Aufgaben mit viel Geschick.

6. Wataru Endo - VfB Stuttgart

Stuttgarts Endo erwischte einen Sahnetag
Stuttgarts Endo erwischte einen Sahnetag / Alex Grimm/Getty Images

Viel besser kann man an einem Tag nicht aufgelegt sein. Für den VfB ist Wataru Endo durch seine Zweikämpfe und die Übersicht im Mittelfeld Gold wert. Nun fängt der Japaner aber auch mit dem Toreschießen an. Zwei Abstauber nach Ecken und noch zwei Assists kurz vor dem Schlusspfiff machen ihn ohne Frage zum Spieler der Woche.

7. Mahmoud Dahoud - Borussia Dortmund

Dahoud brachte den Knotenlöser
Dahoud brachte den Knotenlöser / Pool/Getty Images

Deutlich schwerer taten sich die Dortmunder gegen den Aufsteiger aus Bielefeld. Lange wehrte sich die Arminia nach besten Kräften und erst in der zweiten Halbzeit brach die Borussia durch. Den Knotenlöser brachte Mahmoud Dahoud, der schon vorher durch viele Aktionen auffiel. Der 25-Jährige ist plötzlich aus der BVB-Zentrale kaum mehr wegzudenken.

8. Leon Goretzka - Bayern München

Goretzka glänzte als Zweikämpfer und Vorbereiter
Goretzka glänzte als Zweikämpfer und Vorbereiter / Adam Pretty/Getty Images

Gegen den 1. FC Köln spielte sich der FC Bayern etwas Frust von der Seele und ließ auch in der Liga mal wieder die offensiven Muskeln spielen. Wegbereiter war Leon Goretzka, der mit enormer Ballsicherheit die Geschicke im Mittelfeld leitete. Zwar blieb er ohne eigenes Erfolgserlebnis, dafür legte er gleich drei Treffer für seine Mitspieler vor.

9. Christopher Nkunku - RB Leipzig

Nkunku war gegen Gladbach überall zu finden
Nkunku war gegen Gladbach überall zu finden / Stuart Franklin/Getty Images

Den Start in die Begegnung mit Borussia Mönchengladbach hatte sich RB Leipzig ganz anders vorgestellt. Vor der Pause lagen die glücklosen Sachsen mit 0:2 zurück. Es war unter anderem an Christopher Nkunku, den Rückstand aufzuholen. Als emsiger Arbeiter und gefährlichster Mann auf dem Platz besorgte er den wichtigen Anschluss. Man merkte dem Franzosen an, dass er um keinen Preis verlieren wollte.

10. Alexander Sörloth - RB Leipzig

Die Hereinnahme von Sörloth brachte den Sieg
Die Hereinnahme von Sörloth brachte den Sieg / Boris Streubel/Getty Images

Als Joker fügt sich auch Alexander Sörloth in die Elf der Woche ein. Von Julian Nagelsmann zur Pause gebracht, trat der Mittelstürmer ungewohnt auf dem linken Flügel in Erscheinung. Nach wenigen Minuten bereitete er so aber das 1:2 vor. In Folge war er von der Defensive kaum zu halten und stand beim entscheidenden Treffer goldrichtig. Mit einem kleinen Schubser hielt er sich Valentino Lazaro vom Leib und erzielte seinen zweiten Saisontreffer.

11. Jadon Sancho - Borussia Dortmund

Dortmunds umtriebiger Sancho wirbelte erneut viel
Dortmunds umtriebiger Sancho wirbelte erneut viel / Pool/Getty Images

Äußerst aktiv war Jadon Sancho, der gegen die Arminia aber lange Zeit ineffektiv blieb. Das ändert sich spätestens mit seiner Vorlage zum 1:0. Danach traf der Engländer sicher vom Elfmeterpunkt. Oft zog er mit dem schnellen Antritt an seinen Gegenspielern vorbei und durchbrach als einer von wenigen Aktivposten immer wieder den Abwehrriegel. Sancho scheint pünktlich zum Saison-Endspurt wieder komplett zur alter Stärke zu finden.

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