90min
Bundesliga

Die Bundesliga-Topelf des 14. Spieltags

Jan 4, 2021, 10:00 AM GMT+1
facebooktwitterreddit

Mit dem ersten Spieltag des neuen Jahres wurde der Endspurt in der Hinrunde eingeläutet. Einige enge Begegnungen wurden durch wenige Stars entschieden, die in dieser Woche herausstechen konnten. Das ist die 90min-Topelf des 14. Spieltags.

1. Gregor Kobel - VfB Stuttgart

Am Ende war Kobel machtlos
Am Ende war Kobel machtlos | Matthias Hangst/Getty Images

Stuttgarts Gregor Kobel tat alles in seiner Macht stehende, um sich gegen die Gäste aus Leipzig zu stemmen. Mitte der ersten Hälfte hielt er einen Elfmeter ganz spektakulär. Auch in Folge war er kaum zu überzwingen. Das entscheidende Gegentor schmälert seine Leistung kaum.

2. Joshua Kimmich - Bayern München

Kimmich traf entscheidend zum 1:2
Kimmich traf entscheidend zum 1:2 | Pool/Getty Images

In seinem ersten Startelf-Einsatz nach seiner Verletzung avancierte Joshua Kimmich gegen Mainz sofort wieder zu einem entscheidenden Faktor. 108 Ballkontakte stellten klar, dass fast alles über den Antreiber, der nach der Pause als Rechtsverteidiger aufgeboten wurde, ging. Mit dem Anschlusstreffer brachte er die Bayern wieder heran. Auch beim Ausgleich war er als Vorlagengeber beteiligt.

3. Manuel Akanji - Borussia Dortmund

Akanji wurde zum umjubelten Torschützen
Akanji wurde zum umjubelten Torschützen | Lars Baron/Getty Images

Manuel Akanji wurde in dieser Saison bereits mit reichlich Kritik versehen. Für das neue Jahr scheint er sich aber etwas vorgenommen zu haben. Eine grundsolide defensive Leistung rundete der Schweizer mit dem so wichtigen 1:0 gegen Wolfsburg ab. So reicht es für den Dortmunder zum zweiten Mal zur Topelf.

4. Willi Orban - RB Leipzig

Orban hatte das Spiel und die Stuttgarter im Griff
Orban hatte das Spiel und die Stuttgarter im Griff | Matthias Hangst/Getty Images

Nur mit Mühe entschied Leipzig das Auswärtsspiel in Stuttgart für sich. Zumindest defensiv konnten sich die Bullen auf einen wichtigen Anker verlassen. Mit Willi Orban stemmte sich ein Abräumer gegen jeden Angriff der Stuttgarter. Dass er vorne immer mal wieder gefährlich wurde, fiel bei seinen vielen gelungenen Aktionen ebenfalls auf.

5. Iago - FC Augsburg

Iago traf zum Endstand
Iago traf zum Endstand | Lars Baron/Getty Images

Sein Tor könnte noch ganz wichtig werden. Durch Iagos Treffer gewann der FC Augsburg knapp in Köln. Der Linksverteidiger kam vor allem vorne zur Geltung, was seine defensiven Aufgaben auf ein Minimum beschränkte. Nach einer Hereingabe schloss er in Stürmermanier ab und ließ die Fuggerstädter jubeln.

6. Vladimir Darida - Hertha BSC

Darida bewies einen kühlen Kopf
Darida bewies einen kühlen Kopf | Pool/Getty Images

Mit einem am Ende verdienten 3:0 über Schalke 04 robbt sich die Hertha ganz allmählich an die obere Tabellenhälfte heran. Stabilisator in einer anfangs hektischen Partie war Vladimir Darida. Speziell in der zweiten Hälfte drehte der Tscheche richtig auf. Zwei wunderbare Steckpässe besiegelten den Dreier und die beste Saisonleistung des Mittelfeldstrategen.

7. Baptiste Santamaria - SC Freiburg

Erstmals traf Santamaria in der Bundesliga
Erstmals traf Santamaria in der Bundesliga | Simon Hofmann/Getty Images

Freiburgs Sommerneuzugang Baptiste Santamaria konnte sich erstmals in die Torschützenliste eintragen. Der Abräumer traf schon nach wenigen Minuten gegen verschlafene Hoffenheimer. Auch danach blieb er stets aktiv und suchte sein Glück in der Offensive. Insgesamt war es ein runder Auftritt des Franzosen.

8. Jonas Hofmann - Borussia Mönchengladbach

Hofmann fütterte die Angreifer mit vielen Bällen
Hofmann fütterte die Angreifer mit vielen Bällen | Stuart Franklin/Getty Images

Gladbach machte es gegen Arminia Bielefeld lange spannend. In seinem Comeback war es vor allem Jonas Hofmann, der an etlichen Offensivaktionen beteiligt war. Der Neu-Nationalspieler legte alleine sieben Torschüsse auf. Die entscheidende Vorlage gelang ihm auch beim 1:0 durch Breel Embolo. Pünktlich mit seiner Rückkehr können die Fohlen auch wieder gewinnen.

9. Amin Younes - Eintracht Frankfurt

Younes brachte Frankfurt gegen die Werkself zurück
Younes brachte Frankfurt gegen die Werkself zurück | Pool/Getty Images

Der wieselflinke Amin Younes stach in dieser Woche bei der Frankfurter Eintracht heraus. Als wuseliger Angreifer bot er sich immer wieder an und markierte auch den Ausgleich in der ersten Hälfte. Bis zum zweiten Treffer der Adler blieb er ein Aktivposten und war an weiteren guten Chancen beteiligt.

10. Robert Lewandowski - Bayern München

Am Ende war es doch wieder der Tag von Lewandowski
Am Ende war es doch wieder der Tag von Lewandowski | Pool/Getty Images

In der ersten Halbzeit steckte Robert Lewandowski noch im Winterschlaf. Zur zweiten Hälfte wurde der Pole gegen Mainz allerdings immer aktiver. Den Anschlusstreffer bereitete er noch vor, dann traf der Weltfußballer per Elfmeter und Volley eiskalt. Auch ohne die ganz großen Highlights war auf Lewa Verlass.

11. Taiwo Awoniyi - Union Berlin

Awoniyi war von den Bremern nicht zu stoppen
Awoniyi war von den Bremern nicht zu stoppen | Cathrin Mueller/Getty Images

Mit einer tollen Leistung sorgte Taiwo Awoniyi auch im neuen Jahr für einen Sahnestart der Köpenicker. Mit seinem Tempo überforderte er die Defensive der Bremer über das gesamte Spiel. Nachdem er früh den ersten Treffer auflegte, brachte er sich beim 2:0 perfekt in Position.

facebooktwitterreddit