Bericht: Die beiden Trainer-Favoriten beim FC Bayern

Beim FC Bayern läuft es wohl auf zwei Trainerkandidaten hinaus. Roberto De Zerbi und Unai Emery gelten als die Topfavoriten auf die Nachfolge von Thomas Tuchel.
Max Eberl möchte die Trainersuche zeitnah abhaken
Max Eberl möchte die Trainersuche zeitnah abhaken / Luciano Lima/GettyImages
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Trotz der Absage von Julian Nagelsmann ist der FC Bayern in der anhaltenden Trainersuche "sehr final" unterwegs, wie Max Eberl am Samstag erklärte. Man werde "hoffentlich bald etwas verkünden können", so der Sportvorstand weiter.

Zum zurzeit anvisierten Zeitrahmen sagte Eberl (via Bild): "Am liebsten Ende April und wenn es länger dauert, dauert es länger. Wir wollen es zügig machen, aber gleichzeitig auch so sauber und gründlich wie notwendig."

Entscheidet sich der FC Bayern zwischen De Zerbi und Emery?

Der Bild zufolge gibt es nun, in der neuen Ausgangslage, zwei klare Favoriten auf den Trainerposten bei den Münchenern. Damit sind Roberto De Zerbi und Unai Emery gemeint.

Während De Zerbi schon seit Längerem ein Thema an der Säbener Straße war, aber bislang eher als Alternative zu den Favoriten angesehen wurde, scheint sich Emery zuletzt sogar in die Poleposition gebracht zu haben. Weil er, im Gegensatz zu seinem Premier-League-Kollegen, bereits Topklubs trainiert hat, sei er ein konkretes Thema.

Bei Emery müsste der FC Bayern aufgrund des wohl bis 2027 gültigen Vertrags bei Aston Villa jedoch eine beachtliche Ablösesumme zahlen. Insofern die Überzeugung jedoch vorhanden ist, dürfte das eher eine kleine Hürde sein.

Eberl hatte indes nochmal erklärt, dass der neue Coach nicht unbedingt Deutsch sprechen müsse. Wäre das ein wichtiges Kriterium, würden die Optionen ohnehin nur noch weniger werden. Somit wird wohl auch ein vernünftiges Englisch vorerst ausreichen. Emery gilt zumindest als jemand, der sich eine neue Sprache schnell aneignen kann.

Zinedine Zidane ist hingegen kein Thema beim deutschen Rekordmeister. Er wurde zwar dieser Tage immer mal wieder mit dem FCB in Verbindung gebracht, doch beschäftigen sich die Verantwortlichen demnach gar nicht erst mit ihm.


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