DFB-Pokal: Gladbach besteht die Prüfung in Kaiserslautern

Christian Gaul
Die Borussia kam eine Runde weiter
Die Borussia kam eine Runde weiter / Alexander Scheuber/Getty Images
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Am Montagabend trat die Borussia in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten aus Kaiserslautern an. Am Ende reichte den Gladbachern ein Treffer von Stindl, um den starken FCK aus dem Turnier zu kegeln.


Tor: 0:1 Stindl (11.)

Besondere Vorkommnisse: /

Zuschauer: 5.000 im Fritz-Walter-Stadion (Kaiserslautern)

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern:

Raab - Tomiak, Götze (ab 85. Gibs), Kraus (ab 46. Niehues) - Zimmer, Klingenburg (ab 64. Kleinsorge), Senger, Zuck - Redondo (ab 85. Kiprit), Wunderlich - Hanslik (ab 64. Sessa)

Trainer: Marco Antwerpen

Aufstellung Borussia Mönchengladbach:

Sommer - Lainer, Ginter, Elvedi, Scally - Kramer, Neuhaus- Herrmann (ab 80. Bennetts), Bénes (ab 73. Plea), Wolf - Stindl (ab 90. Hofmann)

Trainer: Adi Hütter


Stindl bringt die Stimmung - Verschleiß auf beiden Seiten

Mann der ersten Hälfte war sicherlich Capitano Stindl. Zunächst weckte er seine etwas schläfrig beginnenden Kollegen mit einem Schrei in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten auf. Dann erzielte er nach einer Flanke von Herrmann und unter Mithilfe von Scally die Gladbacher Führung per Kopf. Schließlich lieferte er sich ein "nettes Gespräch" nach einem harten Einsteigen von Klingenburg.

Gladbach zeigte sich über weite Strecken spielfreudig und besonders Wolf und Bénes folgten dem Ruf Stindls und gingen erfreulich präsent in die Zweikämpfe. Sommer zeigte seine Extra-Klasse, als er das sichere 1:1 entschärfte.

Auch Scally bestand zumeist die Reifeprüfung seines Profi-Debüts gegen den abgezockten Jean Zimmer. Doch der FCK hatte vor allem nach dem Rückstand eine sehr starke Phase und kratzte mehrfach am Ausgleich, bis Herrmann und auch Bénes kurz vor der Pause jeweils die Chance auf das 2:0 vergaben.

Lars Stindl, Joe Scally
Lars Stindl besorgte die Gladbacher Pausen-Führung / Alexander Scheuber/Getty Images

Rund eine Stunde lang konnte der FCK das hohe Tempo halten, bevor man dem Drittligisten den betriebenen Aufwand ansah. Zehn Minuten später merkte man auch der Borussia den Stand der Vorbereitung an - es wurde ein Abnutzungskampf, der den Lauterern entgegenkam.

Stefan Lainer
Auch Stevie Lainer warf sich in's Getümmel / Alexander Scheuber/Getty Images

Letztlich rettete die Borussia den knappen Vorsprung jedoch mehr oder weniger souverän über die Zeit. Neben den genannten Protagonisten der ersten Hälfte verdienten sich auch Elvedi und Kramer ein Sonderlob.

Auf Seiten des leidenschaftlichen Drittligisten stachen besonders Götze, Zimmer, Wunderlich und Torwart Raab aus einer starken Mannschaftsleistung hervor.

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