DFB-Team

Mehrere DFB-Spieler von 'One Love'-Debatte genervt

Yannik Möller
Mund zu - die Geste der Nationalmannschaft
Mund zu - die Geste der Nationalmannschaft / Alex Livesey - Danehouse/GettyImages
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Rund um die Auftaktpleite gegen Japan stand die Debatte um die 'One Love'-Binde bei der deutschen Nationalmannschaft im Fokus. Einige Spieler zeigen sich davon genervt.



Die aufkeimende Diskussion, ob der Fokus auf die 'One Love'-Debatte der Mannschaft geschadet und sie abgelenkt habe, erstickte Hansi Flick nach der 1:2-Niederlage gegen Japan im Keim. Diese Schlussfolgerung sei ihm "zu billig", betonte der Bundestrainer. Zumal die ersten 45 Minuten nicht schlecht waren und der Sieg bereits hätte eingetütet werden können.

Und doch ist es nicht zu leugnen, dass die Debatte um die Kapitänsbinde, das angedachte Zeichen in Katar und um einen Ersatz einen recht großen Raum rund um das Spiel eingenommen hat.

Mehrere DFB-Kicker "genervt" von der 'One Love'-Diskussion

Offenbar waren mehrere Nationalspieler davon inzwischen genervt. Während es laut Sport1 vor allem die Führungsspieler rund um Manuel Neuer, Thomas Müller und Co. waren, die sich Gedanken über ein Ersatz-Zeichen gemacht haben, gab es aber auch Teammitglieder, die den Fokus früher und deutlicher auf das Sportliche gelegt hätten.

"Einige Stars", so heißt es, seien von dieser Debatte allmählich genervt gewesen. Es seien vor allem die jüngeren Spieler gewesen, die sich deshalb auch schon von ihren Social-Media-Kanälen fernhielten und teilweise auch die Kommentar-Funktion abschalteten.

Offenbar auch eine Meinung: Zeichen setzen schön und gut, aber der Fokus sollte noch immer auf das Abschneiden bei der Weltmeisterschaft gerichtet sein.

Joshua Kimmich hatte sich vor dem Spiel ähnlich geäußert: "Irgendwann müssen wir den Fokus auch aufs Sportliche lenken!"

Das bedeutet natürlich längst nicht, dass die Gedankenspiele rund um die 'One Love'-Binde für ein Absacken der Leistung und Spielkontrolle in der zweiten Halbzeit verantwortlich waren. Dennoch macht es den Eindruck, als würde ein Teil der Mannschaft das Thema nun hinter sich lassen wollen. Damit die WM aus deutscher Sicht - zumindest sportlich - noch positiv gestaltet werden kann.


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