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Zakaria über Chelsea-Wechsel: "In England glücklicher als in Turin"

Jan Kupitz
Denis Zakaria
Denis Zakaria / Marco Canoniero/GettyImages
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Denis Zakaria hat zugegeben, dass sein Wechsel zum FC Chelsea erst in den letzten Stunden des Transferfensters zustande kam. In London hofft er, "glücklicher" zu sein als bei Juventus.


Der Schweizer Nationalspieler verließ Juventus Turin nur ein halbes Jahr nach seiner Ankunft. Am Deadline Day interessierte sich der FC Chelsea für den Ex-Gladbacher, der schließlich zunächst auf Leihbasis zu den Blues ging.

Der Mittelfeldspieler verriet, dass der Transfer an die Stamford Bridge sehr plötzlich zustande kam. "Es ist alles sehr schnell gegangen. Ich wusste erst sechs Stunden vor Ende des Transferfensters, dass ein Wechsel zu Chelsea möglich ist", erklärte Zakaria mit Interview mit dem Blick.

Neben Chelsea soll auch Liverpool am 25-Jährigen interessiert gewesen sein. "Ich habe von meinem Berater das [Interesse der Reds] gehört, aber am Ende war es Chelsea. Und ich glaube, dass ich in England glücklicher sein werde als in Turin", betonte er.

Zakaria gestand, dass der Spielstil von Juve "vielleicht nicht so meiner" gewesen sei. "Die Mannschaft war viel hinten, hatte nicht so viel Platz. Ich bin ein Spieler, der viel Platz braucht für meine Läufe", erläuterte er. "In England passt das vielleicht besser für mich."

Probleme mit Juve-Coach Massimiliano Allegri hatte der 25-Jährige allerdings nicht. Zakaria betonte, dass der Italiener ein "guter Mensch" sei. Dass die Bianconeri derzeit in einer Krise stecken, findet er daher auch schade. "Vom Kader her können sie es viel besser machen", bestätigte der neue Chelsea-Profi.

Sein Fokus gilt nun aber einzig und allein den Blues. "Ich will das beste Gesicht zeigen, das ich habe", untermauerte Zakaria, der im Sommer 2023 per Kaufoption für knapp 35 Millionen Euro fest verpflichtet werden kann.


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