Transfer

Raum soll unbedingt kommen: BVB klaut Transferstrategie der Bayern

Daniel Holfelder
David Raum
David Raum / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Mit Niklas Süle, Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck hat Borussia Dortmund bereits drei deutsche Nationalspieler für die kommende Saison verpflichtet. David Raum soll der nächste DFB-Kicker werden, der den Weg in den Ruhrpott findet.


Nach Informationen von Sky will der BVB den Hoffenheimer unbedingt verpflichten. Zuletzt hatte Hans-Joachim Watzke verraten, dass die Schwarz-Gelben ihren Fokus auf die Verpflichtung deutscher Nationalspieler legen wollen: "Wir hatten das Gefühl, dass wir wieder mehr deutsche Nationalspieler haben wollen. Ich hatte Bundestrainer Hansi Flick das schon angekündigt." (zitiert via Sky)

Dortmund will mit dieser Transferstrategie den Rückstand auf die Bayern verkürzen. Eigentlich war es bislang stets der Anspruch der Münchner gewesen, möglichst alle DFB-Akteure in den eigenen Reihen zu haben.

Mit Raum gab es bereits Kontakt

Mit der Verpflichtung von Raum könnten Watzke und Co. ein weiteres Ausrufezeichen setzen. Erste Gespräche mit dem Linksverteidiger, der selbst gerne nach Dortmund wechseln würde, sollen bereits stattgefunden haben. "Trotzdem", so Sky-Transfer-Experte Marc Behrenbeck, "ist der Transfer noch ein bisschen weit weg, weil er schwierig ist."

Knackpunkt ist die nicht unerhebliche Ablösesumme, die der BVB für den 24-Jährigen berappen müsste. Nach Sky-Informationen ist in Raums Vertrag, der noch bis 2026 datiert ist, eine Ausstiegsklausel von über 30 Millionen Euro verankert. Gegenwärtig ist diese Summe für den BVB nicht darstellbar.

BVB muss Spieler verkaufen

Das bedeutet allerdings nicht, dass der Raum-Transfer ein Wunschtraum bleiben muss. Mit Nico Schulz, Raphael Guerreiro und Manuel Akanji stehen drei Spieler zum Verkauf, die das nötige Kleingeld in die Dortmunder Kassen spülen könnten.

"Das wichtigste Puzzlestück, bevor man tätig werden kann, ist dabei der Verkauf von Raphael Guerreiro. Mit Schulz und Guerreiro sind zwei Linksverteidiger da, der Markt für Guerreiro ist aber deutlich größer, weil Schulz drei enttäuschende Jahre in Dortmund hatte", erklärt Sky-Reporter Sven Westerschulze. Der Portugiese liebäugelt mit einem Wechsel nach Spanien, etwas Konkretes hat sich bisher aber nicht ergeben.

Sollte es den Schwarz-Gelben gelingen, den eigenen Kader auszudünnen und Groß-Verdiener wie Guerreiro von der Gehaltsliste zu streichen, steht einer Verpflichtung von David Raum nichts mehr im Weg. Auch die TSG Hoffenheim würde dem Shootingstar der abgelaufenen Saison bei einem angemessenen Dortmunder Angebot keine Steine in den Weg legen.


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