Youssoufa Moukoko

Dauerthema Moukoko-Zukunft: Was für den BVB spricht & warum die Bayern nicht eingreifen

Simon Zimmermann
Youssoufa Moukoko feiert seinen Derbytreffer
Youssoufa Moukoko feiert seinen Derbytreffer / BSR Agency/GettyImages
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Die Zukunft von Youssoufa Moukoko entwickelt sich in Dortmund zum Dauerthema. Nun wird der 17-Jährige sogar mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht, während die Gespräche mit dem BVB ruhen sollen. Warum dennoch vieles für einen langfristigen Verbleib bei Schwarzgelb spricht.


"Es ist eine große Last von ihm abgefallen." Das sagte BVB-Trainer Edin Terzic gegenüber den Ruhrnachrichten zum Derby-Siegtreffer von Youssoufa Moukoko.

Dem Klub dagegen würde eine sehr große Last abfallen, wenn der 17-Jährige das Vertragsangebot annehmen würde und sein Arbeitspapier über 2023 hinaus verlängert.

Noch ist das aber nicht geschehen. Stattdessen entwickelt sich die Zukunftsfrage von Moukoko immer mehr zum Dauerthema in Dortmund.

Dem Vernehmen nach liegt dem Sturm-Youngster seit Wochen ein lukratives Angebot zur Verlängerung vor. Moukoko soll langfristig bleiben. "Wir sind seit geraumer Zeit in Gesprächen. Es ist wichtig für ihn zu wissen, dass er einen Verein hat, der auf ihn baut. Wir wollen weiter mit Mouki verlängern und die Geschichte weiterschreiben. Am Ende müssen aber natürlich auch ein paar andere Rahmenbedingungen stimmen", erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl gegenüber Sport1.

Gespräche zwischen BVB und Moukoko ruhen derzeit

Die wichtigste Rahmenbedingung aus Sicht des U21-Nationalspielers ist seine Chancen auf regelmäßige Spielzeit. Bislang hat der 17-Jährige auch unter Edin Terzic nicht sonderlich viel Einsatzzeit erhalten. Nur einmal stand er in der Bundesliga in der Startelf.

Aus diesem Grund soll Moukoko weiter mit einer Verlängerung zögern. Laut Sport1 wollen sich sein Berater und er Zeit lassen, um die weitere Entwicklung bis zur WM-Pause abzuwarten. Wahrscheinlich werden die Verhandlungen erst dann wieder Fahrt aufnehmen - aktuell sollen die Gespräche dagegen ruhen.

Für den Youngster geht es um eine Grundsatzentscheidung: Langfristig in Dortmund bleiben oder den Verein wechseln. Eine Leihe soll für beide Seiten keine ernsthafte Option sein.

Hat der FC Bayern Interesse an Moukoko?

Dass Vereine aus ganz Europa die Situation im Blick haben, dürfte niemanden überraschen. Schließlich wäre Moukoko im kommenden Sommer ablösefrei zu haben. Das italienische Portal Calciomercato brachte den 17-Jährigen nun auch mit dem FC Bayern in Verbindung.

Wirklich realistisch ist ein Transfer zum Rekordmeister aber nicht. In München hat man mit Mathys Tel auf der einen Seite ein eigenes Toptalent gerade erst verpflichtet. Auf der anderen Seite soll 2023 ein gestandener Neuner kommen, der sein internationales Topniveau bereits hinlänglich nachgewiesen hat. Vor allem Harry Kane wird hier immer wieder genannt. Mit dem Spurs-Torjäger ist man beim FCB im Hintergrund weiter in Kontakt.

Die Bayern-Gerüchte dürften dagegen nicht mehr als heiße Luft sein. Zumal Calciomercato zuletzt recht viel Namedropping um den möglichen neuen Bayern-Stürmer betrieben hat. Auch Lautaro Martinez und Dusan Vlahovic wurden dabei mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht.

Moukoko will Triple mit dem BVB

Bei Moukoko bleibt das wahrscheinlichste Szenario weiterhin eine Verlängerung in Dortmund. Bis zur WM-Pause stehen durchgängig englische Wochen an, in denen Terzic vermehrt auf Moukoko setzen könnte.

Wenn der von der Last befreite Youngster dann abliefert, könnte alles ganz schnell gehen. Seine jüngsten Aussagen lassen ohnehin auf den Wunsch schließen, beim BVB bleiben zu wollen:

"Ich will auf jeden Fall deutscher Meister werden. Und mit Dortmund das Triple gewinnen: Champions League, Meister, DFB-Pokal. Und am Ende auf dem Borsigplatz feiern", erklärte er jüngst. Bei Schwarzgelb hätte niemand etwas dagegen, wenn diese ambitionierten Träume in Erfüllung gehen würden.


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