"Das war schon schmerzhaft" - Felix Nmecha spricht über seine Leidenszeit

Mit seiner Ankunft beim BVB sollte Felix Nmecha das Mittelfeld beleben, allerdings fiel der Sommer-Neuzugang dann lange aus. Nun blickt der 23-Jährige auf seine lange Leidenszeit zurück.

Felix Nmecha
Felix Nmecha / ANP/GettyImages
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Aufgrund einer langwierigen Hüftverletzung fiel Felix Nmecha mehr als drei Monate aus. Anfang März konnte der Dortmunder Sommerneuzugang erst sein großes Comeback feiern, mittlerweile ist der Nmecha wieder eine vollwertige Options für das zentrale Mittelfeld.

Im Gespräch mit dem vereinseigenen Sender BVB TV hat der 23-Jährige auf seine lange Leidenszeit zurückgeblickt. "Wenn man von einer Verletzung zurückkommt, freut man sich über jede kleine Sache. Auch, wenn man nur Teile des Trainings mitmachen darf. Es ist sehr sehr schön, wieder dabei zu sein", freut sich Nmecha.

13 Bundesligaspiele in Folge zu verpassen, habe sich "sehr lange" angefühlt. "Diese Art von Verletzung hatte ich noch nie, das war schon schmerzhaft", so Nmecha. Zwar habe er zunächst versucht, mit Schmerzmitteln zu spielen, doch das habe nicht funktioniert. In Stuttgart musste er das Spielfeld unter Schmerzen verlassen.

Verletzung brachte Nmecha aus dem Rhythmus - Bruder Lukas als wichtiger Faktor

"Ich hätte nie gedacht, dass die Verletzung so lange dauern würde. In dem Zeitpunkt war ich im Rhythmus, habe durch die vielen Spiele Selbstvertrauen sammeln können. Ich bin in der schwierigen Situation dann mit viel Glauben umgegangen", erklärt Nmecha.

"Natürlich war es nicht einfach, den eigenen Jungs beim Training zuzuschauen, da man natürlich selbst dabei sein will. Dennoch bringen negative Gedanken einen in so einer Situation auch nicht weiter, daher habe ich einfach alles gegeben, um so schnell wie möglich wieder trainieren zu können."

Während seiner langen Leidenszeit sei vor allem sein Bruder Lukas, selbst Stürmer beim VfL Wolfsburg, eine wichtige Unterstützung gewesen. Da auch er mit einer langen Verletzung zu kämpfen hatte, haben sich die beiden "gegenseitig enorm unterstützt".


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