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Vertrag läuft aus: So plant der BVB bei Zagadou

Jan Kupitz
Dan Axel Zagadou
Dan Axel Zagadou / Soccrates Images/GettyImages
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Der Vertrag von Dan-Axel Zagadou läuft zum Saisonende aus. Ein Selbstläufer wird die Verlängerung nicht - obwohl beide Seiten prinzipiell weiter miteinander zusammenarbeiten wollen.


Unter der Woche war es soweit: Beim 5:0-Sieg gegen Besiktas Istanbul feierte Zagadou sein Startelf-Comeback - es war das erste Mal seit einem Dreivierteljahr, dass er bei den BVB-Profis von Beginn an auf dem Rasen stand. Auch heute, wenn die Schwarz-Gelben anne Castroper beim VfL Bochum antreten müssen, dürfte der Youngster mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Startaufstellung von Marco Rose auftauchen.

Das ist auch gut so. Nicht nur für den BVB, der nach dem Ausfall von Manuel Akanji auf die Qualitäten des Franzosen angewiesen ist. Sondern auch für Zagadou selbst - denn er spielt in den kommenden Wochen um nichts weniger als einen neuen Vertrag.

Sein aktuelles Arbeitspapier endet im kommenden Sommer. Sport1 berichtet, dass beide Seiten an einer Verlängerung interessiert sind. Das große Aber: Der BVB will zunächst die kommenden Spiele abwarten und schauen, wie Zagadou sich nach seiner langen Verletzungspause entwickelt. Der TV-Sender schreibt von "entscheidenden Wochen" für Zag, dessen Qualitäten unbestritten sind - doch der leider zu häufig körperliche Probleme hat.

Bleibt er fit und ruft er sein Potenzial ab, dürfte seine Verlängerung ein No-Brainer sein. Erleidet er den nächsten Rückschlag, wird man sich beim BVB ernste Gedanken machen müssen, wie es beim 22-Jährigen weitergehen soll.

Erst in dieser Woche hatte die Sport Bild vermeldet, dass die Borussia Niklas Stark (Hertha BSC) und Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) genau verfolge. Als Linksfuß im gleichen Alter und mit ähnlichem Potenzial, wäre Schlotterbeck der prädestinierte Ersatz für Zagadou.

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