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Kamada-Verlängerung droht zu platzen

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Daichi Kamada zählte zu Frankfurts Besten | ALEXANDER HASSENSTEIN/Getty Images

Eintracht Frankfurt muss um den Verbleib von Daichi Kamada bangen. Laut Informationen der Bild stockt die geplante Vertragsverlängerung des Japaners - der Berater ist schuld.

In der abgelaufenen Saison zählte Daichi Kamada zu den besten Frankfurtern, vor allem in der zweiten Hälfte der Spielzeit lieferte der offensive Mittelfeldspieler formidable Leistungen ab. Da sein Vertrag bei der SGE allerdings im Sommer 2021 endet, waren die Eintracht-Verantwortlichen zuletzt sehr bestrebt, das Arbeitspapier mit dem 23-Jährigen zu verlängern.

"Es liegt alles auf dem Tisch. Ich gehe davon aus, dass Daichi im Juli einen längerfristigen Vertrag abschließt. Er hat Riesenpotenzial! Es gibt wenig Spieler, die den Ball in der Vorwärtsbewegung so mitnehmen können. Mit diesen Haken", zeigte sich Sportvorstand Fredi Bobic kürzlich gegenüber der Bild noch sehr zuversichtlich, dass Kamada seinem Verein erhalten bleibt.

Daichi Kamada
Kamada überzeugte in vielen Spielen der Saison | DeFodi Images/Getty Images

Doch statt Optimismus ist bei der SGE nun Bangen angesagt, denn: "Nach Bild-Informationen lehnt sein Berater Roberto Tukada eine vorzeitige Verlängerung ab", titelt das Boulevardblatt am Dienstagabend. Weiter heißt es, dass Tukada von den Plänen der Hessen nicht überzeugt sei und sich möglicherweise andere Optionen für seinen Schützling offenhält. Thomas Kroth, der als zweiter Berater neben Tukada für Kamada verantwortlich ist, würde das Angebot der Frankfurter wohl annehmen - doch der Japaner stellt sich quer!

Die SGE kommt damit in eine Zwickmühle, denn falls Kamada seinen Vertrag wider Erwarten doch nicht verlängern sollte, müsste ihn die Hessen in diesem Sommer verkaufen, um noch eine Ablöse zu generieren. Schwierig!

Max Kruse bei der Eintracht kein Thema mehr?

Als Kamada-Nachfolger könnte die Eintracht theoretisch zwar den aktuell vereinslosen Max Kruse, der bereits im letzten Sommer ein heißes Thema bei den Hessen war, an Land ziehen, doch laut Bild ist Adi Hütters "Begeisterung für den Offensivspieler abgeklungen". Kevin Stöger, der nach seinem Vertragsende bei Fortuna Düsseldorf ebenfalls ablösefrei zu haben wäre, ist dagegen wohl erst gar kein Thema.