Cristiano Ronaldo

Ronaldo mit Arroganz-Anfall nach umstrittenem Interview: "Ich rede, wann ich will"

Jan Kupitz
Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo / Christopher Lee/GettyImages
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Cristiano Ronaldo hat die Kritik am Zeitpunkt seines umstrittenen Interviews zurückgewiesen und großspurig betont, er könne reden, wann immer er wolle.


Der portugiesische Nationalspieler sprach mit Piers Morgan über seine Unzufriedenheit bei Manchester United und schimpfte über Cheftrainer Erik ten Hag sowie die Glazer-Familie, als er zugab, dass er das Gefühl hatte, aus dem Old Trafford vertrieben zu werden.

Nachdem er sowohl für den Zeitpunkt als auch für den Inhalt seines Interviews heftig kritisiert worden war, setzte sich Ronaldo am Montagmorgen überraschend vor die Medien, um Fragen zu beantworten - dabei betonte er, dass er sich keine Sorgen darüber mache, wie sich die Dinge entwickelt haben.

"Die Atmosphäre ist ausgezeichnet, es gibt keine Probleme, wir sind voll konzentriert", begann Ronaldo. "Ihr könnt helfen, indem ihr nicht über mich sprecht. Ich bin absolut kugelsicher. Wenn man andere Spieler über Cristiano Ronaldo befragt, wäre ich verärgert. Wenn ihr sie über die Weltmeisterschaft und die Mannschaft befragen wollt, würde ich mich freuen, wenn ihr das tun würdet."

Zum Zeitpunkt seines Interviews und zu den Befürchtungen, er könnte Portugals WM-Hoffnungen beeinträchtigen, sagte Ronaldo weiter: "Timing ist immer Timing. Von deiner Seite aus ist es einfach zu sehen, wie wir den Zeitpunkt wählen können. Manchmal schreibt man Wahrheiten, manchmal schreibt man Lügen."

"Ich muss mir keine Gedanken darüber machen, was andere denken. Ich rede, wann ich will. Jeder weiß, wer ich bin und woran ich glaube. Sie kennen mich [hier], seit ich elf Jahre alt bin. Sie lassen sich nicht davon beeinflussen, was andere über mich sagen oder schreiben."

"Die Gruppe ist sehr zusammengeschweißt. Ich habe keinen Zweifel an dieser jüngsten Episode. Sie wird die Mannschaft nicht beeinflussen."

"Ich trage immer Verantwortung. Ich habe mich verantwortlich gefühlt, als ich wegging, um allein in Lissabon zu leben. Ich werde zwar mehr beobachtet als die anderen, aber ich trage immer Verantwortung, als Vater, als Freund, das gehört zu meinem täglichen Leben. Ich mag es, Verantwortung zu tragen. Ich habe von klein auf immer Druck gehabt. Manchmal kann ich gut damit umgehen, manchmal nicht so gut. Ich bin nicht perfekt, aber ich habe die Fähigkeit, die Verantwortung zu übernehmen."


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