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Conference League: Die voraussichtliche Köln-Aufstellung gegen Nizza

Philipp Geiger
Erzielte in den Play-offs einen Treffer: Ellyes Skhiri
Erzielte in den Play-offs einen Treffer: Ellyes Skhiri / Lars Baron/GettyImages
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Der 1. FC Köln ist am frühen Donnerstagabend (Anpfiff 18:45 Uhr) in der Europa Conference League gefordert. Im ersten Gruppenspiel sind die Geißböcke beim OGC Nizza zu Gast. Gegen den französischen Erstligisten wird nicht Chefcoach Steffen Baumgart, der nach seiner Gelb-Roten Karte im Play-off-Rückspiel beim Fehervar FC eine Sperre absitzen muss, sondern Co-Trainer André Pawlak an der Seitenlinie stehen.


"Für mich wird die Partie definitiv etwas Besonderes sein. In Nizza vor unserer roten Wand zu spielen, darauf freue ich mich sehr", erklärte Pawlak in einer Medienrunde am Dienstag. "Ich werde Steffen so vertreten, wie wir das in der Vergangenheit bereits gehandhabt haben." Im Vorfeld werde mit Baumgart alles abgesprochen, so der Co-Trainer. "Wir werden die Vorgaben als Kollektiv auf der Bank umsetzen."

Baumgart, der in Kontakt mit den Videoanalysten stehen wird, nimmt am Donnerstagabend auf der Tribüne Platz. "Er wird im Stadion sein, vielleicht ist er auch zu hören", sagte Pawlak mit einem Schmunzeln. "Anders als beim Spiel gegen Freiburg, wo ich ihn bereits einmal vertreten habe, muss er sich nicht vorm Fernseher aufregen, sondern kann live dabei sein."

Mit Nizza warte zum Auftakt "der klare Favorit in der Gruppe", betonte der Baumgart-Assistent. Die Franzosen seien viele Jahre lang international vertreten gewesen und hätten ganz andere Möglichkeiten als der Effzeh. "Der Kaderwert ist dreimal so hoch wie unserer. Sie haben unter anderen Nicolas Pepe von Arsenal London geholt", gab der 51-Jährige zu Protokoll. "Aber wir haben genug Selbstvertrauen, um überall hinzufahren und auch gewinnen zu wollen."

Schmitz-Comeback in Aussicht - Dietz wieder an Bord

Mit Mark Uth (Schambein-OP), Julian Chabot (Sprunggelenksverletzung), Sebastian Andersson (Knie-OP), Dimitrios Limnios (Kreuzbandriss) und Mathias Olesen (Sprunggelenks-OP) haben die Domstädter aktuell fünf Ausfälle zu beklagen.

Positive Nachrichten gibt es derweil von Florian Dietz und Benno Schmitz. "Flo Dietz hat die Trainingseinheit komplett mitgemacht. Er ist ein Thema, auch schon für Donnerstag", erklärte Pawlak. Schmitz (nach Sprunggelenksverletzung) werde im Laufe der Woche immer weiter integriert. "Ein Einsatz für Donnerstag wird eng, komplett ausgeschlossen haben wir das jedoch nicht", sagte der Co-Trainer.

Die voraussichtliche FC-Aufstellung gegen Nizza

Kingsley Schindler
Dürfte wieder Teil der Startelf sein: Kingsley Schindler / Cathrin Mueller/GettyImages

TW: Marvin Schwäbe - Das Tor der Geißböcke hütet wie gewohnt Schwäbe.

RV: Kingsley Schindler - Der 29-Jährige sprang beim jüngsten 4:2-Auswärtserfolg in Wolfsburg als Rechtsverteidiger ein und hat sich mit einer guten Leistung für einen weiteren Startelfeinsatz empfohlen. Bei Schmitz wird sicherlich kein Risiko eingegangen.

IV: Luca Kilian - Der Ex-Mainzer ist fest für die Innenverteidigung eingeplant.

IV: Timo Hübers - Gleiches gilt für Hübers, der in den Play-offs einen Treffer beigesteuert hat.

LV: Jonas Hector - Der Kapitän wird aller Voraussicht nach die linke Abwehrseite übernehmen.

ZM: Ellyes Skhiri - Im zentralen Mittelfeld ist der Tunesier nicht wegzudenken.

ZM: Eric Martel - Mit dem Neuzugang aus Leipzig könnte Baumgart einen zweiten Sechser aufbieten.

RA: Jan Thielmann - Auf der rechten Außenbahn könnte der Youngster beginnen. Sargis Adamyan und Linton Maina heißen die Alternativen.

OM: Dejan Ljubicic - Denkbar ist, dass Ljubicic von der rechten Außenbahn wieder ins Zentrum beordert wird. In diesem Fall muss Ondrej Duda auf die Bank weichen.

LA: Florian Kainz - In Wolfsburg lieferte Kainz eine bärenstarke Vorstellung ab und war an drei Treffern direkt beteiligt.

MS: Steffen Tigges - Im Angriffszentrum könnte erneut der Neuzugang aus Dortmund auflaufen.

1. FC Köln gegen OGC Nizza: Voraussichtliches Spielsystem

Gegen Nizza könnte Baumgart sein Spielsystem etwas defensiver mit zwei Sechsern und nur einer Spitze (4-2-3-1) ausrichten. In Wolfsburg ließ der Chefcoach seine Elf im 4-1-3-2 auflaufen.


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