RasenBallsport Leipzig

Christopher Nkunku lässt Zukunft in Leipzig offen!

Malte Henkevoß
Christopher Nkunku ist immer mit vollem Einsatz dabei.
Christopher Nkunku ist immer mit vollem Einsatz dabei. / Boris Streubel/GettyImages
facebooktwitterreddit

Christopher Nkunku ist längst bereits kein Shootingstar mehr. Der Franzose hat sich nicht nur zu einem der talentiertesten jungen Spieler der Bundesliga entwickelt, sondern auch einem der begehrtesten. Daher macht sich der 24-Jährige natürlich durchaus Gedanken über seine Zukunft.


Leipzig hat in der Rückrunde natürlich einiges vor sich. Das Missverständnis Jesse Marsch soll unter Domenico Tedesco ausgeglichen werden und die Champions League mit erfolgreichen Wochen doch noch erreicht werden. Dazu soll Nkunku natürlich aktiv beitragen.

Das hat der Franzose in dieser Saison bisher erfolgreich getan. In allen 20 Ligaspielen kam Nkunku zum Einsatz, steuerte neun Tore und neu Assists zum Erfolg von RB bei. In den sechs Spielen der Gruppenphase in der Königsklasse konnte Nkunku gar sieben Treffer und zwei Vorlagen beisteuern. Da ist es klar, dass einige Blicke auf Nkunku gefallen sind.

In einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Équipe" betonte Nkunku allerdings, dass etwaige Überlegungen noch warten müssten: "Bis zum Sommer kann viel passieren. Es wäre respektlos gegenüber dem Klub, darüber jetzt nachzudenken. Am Ende der Saison werde ich mich mit dem Klub, mit meinem Berater und meiner Familie zusammensetzen und eine Entscheidung fällen".

Es ist natürlich selbstverständlich, dass sich einige Interessenten bei RB für Nkunku angemeldet haben. Dazu gehören beispielsweise Manchester United und Paris Saint-Germain. Uniteds Trainer Ralf Rangnick hatte Nkunku damals bereits nach Leipzig geholt. Und das woher? Genau, natürlich aus Paris. Dort spielte Nkunku nämlich seit seiner Jugendzeit.

Für jetzt gerade zählt für den 24-Jährigen und RB Leipzig jedoch zunächst erst mal das Spiel bei dem FC Bayern am Samstagabend. Dabei trifft Nkunku auf seinen ehemaligen Coach und Förderer Julian Nagelsmann, für den der Franzose immer noch eine hohe Wertschätzung hegt. "Er hat bei mir nach Perfektion geschaut. Er hat mir viel mit Videoanalysen geholfen", sagte Nkunku in dem Interview weiter und fügte hinzu: "Er sagte mir, okay, du hattest eine gute Position, aber die beste Position war zwei Meter weiter links. Das ist Nagelsmann, wegen zwei Metern."

Genau jene Akribie ist es auch, die Nkunku selbst heute in seinem Spiel auszeichnet. Das dies bisher noch nicht den Weg in die Équipe Tricolore gefunden hat, ist die eigentliche Frage. Doch lange kann das Debüt Nkunkus für Frankreich nicht mehr auf sich warten lassen.

Alle News zu RB Leipzig und internationalen Transfers bei 90min:

Alle Bundesliga-News
Alle Leipzig-News
Alle Transfer-News

facebooktwitterreddit