Christian Pulisic erklärt seine Probleme beim FC Chelsea

Christian Pulisic
Christian Pulisic / Craig Mercer/MB Media/GettyImages
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Christian Pulisic findet einfach nicht zu seiner Topform! Der US-Boy hat nun zugegeben, dass er damit zu kämpfen hat, unter Thomas Tuchel stets auf verschiedenen Positionen eingesetzt zu werden.


Der gelernte Flügelstürmer hat in dieser Saison gehörig mit seiner Form zu kämpfen und ist in der Hackordnung der Blues abgerutscht. Unangefochtener Stammspieler ist er längst nicht - und wenn er zum Einsatz kommt, dann hat er keine feste Position. Mal muss er als Mittelstürmer ran, dann als Wing-back. Auf seiner Lieblingsposition kam er nur selten zum Zug, was auch erklärt, warum er erst drei Tore in 19 Einsätzen sammeln konnte.

"Es ist hart. Ich habe nicht immer auf den Positionen gespielt, auf denen ich gerne spielen würde", gestand Pulisic auf einer Pressekonferenz bei seiner Nationalmannschaft. "Aber ich denke, es ist eine gute Eigenschaft, vielseitig zu sein und auf allen möglichen Positionen spielen zu können und verschiedene Stärken auf dem Platz zu haben. Ich habe viel gelernt und bin bereit, in den nächsten Spielen hoffentlich auf einer Position zu spielen, auf der ich mich wohler fühle."

Pulisic wies zudem Andeutungen zurück, dass seine enttäuschende Form bei Chelsea seine Leistungen in der US-Nationalmannschaft beeinträchtigen würde.

"Es beeinflusst mich nicht allzu sehr, wenn ich ins Camp der USA komme", betonte er. "Wenn ich hierher komme, bin ich bereit, alles zu tun, um dem Team zu helfen, also denke ich nicht darüber nach.

"Natürlich ging es in diesem Jahr auf und ab, ganz klar. Ich bin noch nicht ganz da, wo ich sein möchte und wie ich es mir wünsche. Ich werde einfach weitermachen, und es hat keinen Einfluss auf mich, wenn ich hierher komme. Ich freue mich also darauf, hier zu sein."

Er fuhr fort: "Ich würde sagen, ich habe zwei Seiten - vor allem, wenn man gefragt wird, wie es einem geht. Es gibt die fußballerische Seite und die menschliche Seite. Die menschliche Seite ist mir sogar noch wichtiger, und in dieser Hinsicht geht es mir gut. Das ist manchmal ganz schön viel."

"Wenn ich zur Nationalmannschaft komme, heißt es: 'Wie läuft's bei Chelsea?' und 'Was ist dies' und 'Was ist das'. Das ist hart. Mental hat das manchmal auf mich abgefärbt, aber ich freue mich immer sehr darauf, in der Nationalmannschaft zu sein und es zu genießen, mit diesen Jungs zu spielen und einfach den Fußball im Allgemeinen zu genießen."


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