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Chelsea-Verkauf: Bereits drei ernsthafte Interessenten

Yannik Möller
FC Chelsea
FC Chelsea / James Gill - Danehouse/GettyImages
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Roman Abramovich möchte den FC Chelsea bis Mitte März verkaufen. Vor allem drei Interessenten scheinen ernst zu machen.


Aufgrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die damit einhergehenden Sanktionen, die auch auf Oligarchen und reiche Leute rund um Russland zutreffen, sah sich Roman Abramovich gezwungen, seinen FC Chelsea zu verkaufen.

Die Entscheidung hatte er letzte Woche bereits erklärt, weitgehende Fortschritte hatte es in dieser Frage seitdem nicht gegeben. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, wird ein ganzer Fußballverein schließlich nicht mal eben im Vorbeigehen ver- und gekauft.

Allerdings scheinen sich inzwischen drei Interessenten herauszukristallisieren, die sich ernsthaft mit einer potenziellen Übernahme beschäftigen.

Zehn Interessenten, drei konkrete Kandidaten

Einer davon ist Robert Johnson. Er ist der Eigentümer der New York Jets und ehemaliger Botschafter der USA in Großbritannien. Laut ESPN soll er zurzeit überlegen, ob er der nächste NFL-Eigentümer wird, der sich auch einen englischen Fußballverein zulegt. Das trifft bereits auf den FC Fulham, den FC Arsenal und auch auf Manchester United sowie Leeds United zu.

Johnson gilt als Unterstützer der Blues, sodass er auch ein persönliches Interesse an einem Investment in den Verein hätte.

Woody Johnson
'Woody' Johnson unterstützte auch Donald Trump / Al Pereira/GettyImages

Auch ein Konsortium, bestehend aus dem türkischen Geschäftsmann Muhsin Bayrak, Todd Boehly und Hansjörg Wyss, beschäftigt sich mit einem etwaigen Kauf von Chelsea. Dass sich die drei als Zusammenschluss für dieses Projekt interessieren, ist bereits ein offenes Geheimnis.

Doch gibt es auch einen Zusammenschluss von 'Saudi Media', der laut Goal im Rennen ist. Der Fonds beschäftigt sich weltweit mit Medien- und Werbeunternehmen und mit Sportmarken. Der amtierende Champions-League-Sieger, so offenbar die Ansicht, würde gut in die eigenen Reihen passen.

Insgesamt soll es bislang zehn Parteien geben, die ein grundsätzliches Interesse bekundet haben. Angeblich soll es um eine Summe von etwa drei Milliarden Euro gehen, für die Abramovich den Klub verkaufen würde. Ob er diese Summe und auch das Datum des 15. März als Deadline halten kann, wird sich zeigen. Möglicherweise muss er noch spürbare Kompromisse eingehen.


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