FC Chelsea

Nach Wechsel-Spekulation von Werner: Tuchel mit deutlicher Kritik am Stürmer

Yannik Möller
Timo Werner und Thomas Tuchel
Timo Werner und Thomas Tuchel / GLYN KIRK/GettyImages
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Zuletzt hatte Timo Werner ziemlich offen über einen etwaigen Abschied vom FC Chelsea gesprochen. Thomas Tuchel hat das gar nicht gefallen. Das machte der Trainer nun auch deutlich.


"Ich könnte überall glücklich sein", hatte Timo Werner zuletzt gegen der Times erklärt. Überraschend offen spielte er mit der Thematik eines etwaigen Wechsels, fußend auf zu geringen Einsatzzeiten.

Schließlich sei "klar, dass ich mehr spielen möchte". Das müsse er auch, will er sich doch für die Weltmeisterschaft in Form bringen. Aussagen, die rund um Chelsea für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt hatten - und die Thomas Tuchel offenbar überhaupt nicht gefallen haben.

Tuchel mit deutlicher Kritik: "Zeig Qualität, erobere dir einen Platz"

Noch gestern, nach der Testspiel-Niederlage gegen den MLS-Klub Charlotte FC, äußerte er sich zu dem Thema. "Ich bin überrascht", stellte er in negativer Hinsicht fest (via Sky). "Ich wäre sehr glücklich, wenn ich ein junger Kerl mit einem Vertrag bei Chelsea wäre. Ich wäre eine der glücklichsten Personen auf dem Planeten", betonte er und machte damit deutlich, wie deplatziert er die aufgebrachte Diskussion sieht.

Schnell wurde deutlich, wie wenig Verständnis der Coach dafür hat, dieses Thema nun aufgenommen zu haben.

Doch statt sich einsichtig zu zeigen, dass Werner seine Zukunft bei den Blues aufgrund seiner teils unklaren Ausgangslage im Kader etwas hinterfragt, schob Tuchel einen Ratschlag hinterher: "Zeig Qualität, erobere dir einen Platz und verteidige dir deinen Platz. Wenn er das wirklich gesagt hat, verstehe ich es nicht."

Timo Werner
Timo Werner / Visionhaus/GettyImages

Nichtsdestotrotz, betonte er ebenso, sei er "sehr glücklich" darüber, auf den 26-Jährigen setzen zu können.

In der vergangenen Saison startete Werner in der Liga nur in 15 Partien. Zwar verpasste er auch das ein oder andere Spiel mit Krankheit oder Verletzung, doch ist er unter Tuchel längst nicht so gesetzt, wie er es gerne wäre.

Aufgrund der Deutlichkeit der Worte des Trainers, ist wohl davon auszugehen, dass die beiden auch intern noch das ein oder andere Wörtchen gewechselt haben dürften.


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