Chelsea-Transfer: Einigung bei Joao Felix

Jan Kupitz
Joao Felix
Joao Felix / Angel Martinez/GettyImages
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Nach 90min-Informationen hat sich der FC Chelsea mit Atletico Madrid mündlich auf eine Leihe von Joao Felix geeinigt.


90min hatte im vergangenen Monat berichtet, dass der FC Chelsea neben Arsenal und Manchester United eine Verpflichtung von Joao Felix in Erwägung zieht, doch die finanziellen Forderungen der Rojiblancos drohten einen Wechsel zu verhindern.

Nun wurde bestätigt, dass Atletico seine Forderungen gesenkt hat, um ein Geschäft mit Chelsea zu ermöglichen. Die Blues werden voraussichtlich zehn Millionen Pfund für eine Ausleihe von Felix für den Rest der Saison zahlen.

Chelsea hat sich zudem bereit erklärt, das Gehalt des Spielers in voller Höhe zu zahlen, während die Vereinbarung wohl keine Kaufoption beinhaltet.

Sowohl Arsenal als auch United waren an einer solch lukrativen Leihe nur dann interessiert, wenn der Deal auch eine Option auf einen dauerhaften Kauf von Felix vorsieht - doch Atletico blieb standhaft und lehnte es ab, sich schon jetzt auf einen festen Transfer festzulegen.

Obwohl es sich somit um ein reines Leihgeschäft handelt, schließt Chelsea nicht aus, Felix im Sommer dauerhaft zu verpflichten, wenn der portugiesische Nationalspieler an der Stamford Bridge überzeugt.

Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Raheem Sterling und Christian Pulisic ist Chelsea auf der Suche nach Verstärkungen für den Angriff. Da Pierre-Emerick Aubameyang ebenfalls mit Rückenproblemen zu kämpfen, stehen Graham Potter im Angriff nur wenige Optionen zur Verfügung.

Felix steht seit seinem Durchbruch bei Benfica auf dem Radar des FC Chelsea und gilt als potenzieller Ausweg aus der Offensivkrise. Atletico war bereit, den 23-Jährigen nach einem Streit mit Diego Simeone vorübergehend abzugeben.

Seit seinem Wechsel nach Spanien für 127 Millionen Euro im Jahr 2019 hat Felix in 131 Spielen 34 Tore und 18 Vorlagen für Atletico erzielt.


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