90min
FC Chelsea

Alles gut mit Tuchel, aber: Mega-Strafe für Lukaku

Jan Kupitz
Romelu Lukaku
Romelu Lukaku / Robin Jones/GettyImages
facebooktwitterreddit

Sein brisantes Interview kommt Romelu Lukaku teuer zu stehen. Chelsea-Trainer Thomas Tuchel hat bestätigt, dass der Stürmer eine Geldstrafe erhalten wird.


Der Belgier hat sich inzwischen für seine Äußerungen entschuldigt, in denen er sich unter anderem unglücklich beim FC Chelsea zeigte und den Wunsch äußerte, zu Inter Mailand zurückzukehren, solange er noch in der Blüte seiner Karriere steht.

Tuchel möchte das Drama nun hinter sich lassen, bestätigte aber, dass Lukaku für sein Verhalten eine Geldstrafe erhalten wird.

"Es wird eine disziplinarische Maßnahme geben und er wird sie akzeptieren", sagte Tuchel (via The Athletic). "Es ist passiert und es ist keine Kleinigkeit. Es ist nicht die größte Sache und macht ein Comeback nicht unmöglich, absolut nicht. Das ist es, was wir jetzt beweisen [werden]. Aber es ist etwas passiert. Er wird eine Geldstrafe bekommen und muss diese natürlich akzeptieren."

Zwar wurde die Höhe der Geldstrafe nicht offiziell genannt, doch Berichten aus Italien zufolge muss Lukaku zwischen 500.000 und 600.000 Euro Strafe zahlen, was ungefähr zwei Wochengehältern entspricht.

Tuchel betonte außerdem, dass er nach dem kontroversen Interview keinen zusätzlichen Druck von den Chelsea-Verantwortlichen verspürt.

"Es gab keinen zusätzlichen Druck aufgrund der Art und Weise, wie wir damit umgegangen sind", so der Trainer weiter. "Petr [Cech], Marina [Granovskaia] und ich waren sehr ruhig, sehr schnell und sehr offen. Am Ende war es sehr einfach, damit umzugehen - obwohl wir nicht gerne damit umgehen. Wir ziehen es vor, keinen Lärm zu machen."

"Der Druck ist Teil meines täglichen Geschäfts. In solchen Momenten ist es notwendig, Entscheidungen zu treffen und seiner Führung zu vertrauen. An das zu glauben, was man tut, und sich zu konzentrieren, ruhig zu bleiben und den Glauben an die Werte zu zeigen, die wir für unsere Zusammenarbeit eingeführt haben. Das haben wir getan."


Alles zur Premier League bei 90min

facebooktwitterreddit