FC Chelsea

Tuchel ratlos wegen Lukaku: "Nicht über ihn lachen"

Jan Kupitz
Romelu Lukaku
Romelu Lukaku / Sebastian Frej/MB Media/GettyImages
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Romelu Lukaku bleibt das Sorgenkind des FC Chelsea! Am vergangenen Wochenende hatte der Angreifer gegen Crystal Palace im gesamten Spiel lediglich sieben (!) Ballkontakte zu verzeichnen - Thomas Tuchel steht vor einer schwierigen Aufgabe.


Der Chelsea-Coach hat zugegeben, dass die Blues einen Weg finden müssen, um den Belgier mehr ins Spiel einzubinden. Lukakus enttäuschende Leistung gegen die Eagles führte zu zahlreichen Diskussionen in den sozialen Medien und spiegelt den allgemeinen Trend wider, dass der Mittelstürmer seit seinem Wechsel in diesem Sommer nicht überzeugen konnte.

Auf die Frage, wie er Lukaku vor dem Champions-League-Spiel des FC Chelsea gegen Lille wieder in Schwung bringen wolle, gab Tuchel zu, dass er sich nicht sicher sei, was genau schief laufe.

"Was kann ich tun? Ich weiß es nicht. Wir müssen uns damit befassen. Die Daten sind da, und die Daten sprechen eine bestimmte Sprache. Er war nicht an unserem Spiel beteiligt, das ist manchmal so", sagte Tuchel nach den sieben Ballkontakten seines Schützlings, von denen einer auch noch vom Anstoß rührte.

"Es ist natürlich nicht das, was wir oder Romelu wollen. Aber es ist nicht die Zeit, um über ihn zu lachen und Witze über ihn zu machen."

Lukaku ist nicht der erste Stürmer, der es bei Chelsea schwer hat, weshalb Tuchel erläuterte, dass die Kultur des Vereins es Angreifern schwer machen kann, sich zu entfalten.

"Es ist bekannt, dass Stürmer bei Chelsea zu kämpfen haben, also ist es vielleicht nicht der einfachste Ort der Welt für Stürmer. Meiner Meinung nach ist Chelsea eine Mannschaft, die als defensivstark gilt, eine physische Mannschaft, die eine gewisse Einstellung hat, wenn es um Wettbewerbsfußball geht", erklärte er. "Wir verlangen viel von unseren Stürmern, was das Verteidigen angeht. Wir wollen eine physische, hart arbeitende Mannschaft sein, die sowohl physisch als auch technisch spielen will."

"Wir beschäftigen uns mit dem Thema und sind uns dessen bewusst, aber wie immer im Fußball gibt es nicht nur eine Ursache, um das Problem zu beheben. Es ist ein komplexer Sport und wir werden weiterhin mit Selbstvertrauen spielen, mit Teamleistung - das ist es, was wir tun."


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