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Steht beim BVB der Sommer-Abgang von Moukoko bevor?

Malte Henkevoß
Wohin führt der Weg für Youssoufa Moukoko?
Wohin führt der Weg für Youssoufa Moukoko? / Alex Grimm/GettyImages
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Youssoufa Moukoko hat als jüngster Bundesliga-Spieler aller Zeiten einen ziemlichen Ruhm erlangt. Seitdem ist es ruhiger um ihn geworden, beim BVB ist der jetzt 17-Jährige meistens nur Ersatz. Doch Moukoko drängt auf mehr - und würde dafür sein Glück auch woanders suchen.


Moukoko selbst sieht für seine zukünftige Entwicklung vor allem zwei Dinge als sehr wichtig an. Und das ist regelmäßige Spielpraxis und Startelfeinsätze. Nun, zu beidem kommt der Teenager bei Borussia Dortmund nicht oft. Was auf den ersten Blick verständlich wirkt, wer würde schon Erling Haaland im Sturm ersetzen wollen?

Doch es sieht so aus, als würden die BVB-Verantwortlichen auch weiterhin keine allzu häufigen Einsätze von Moukoko planen. In der aktuellen Saison steht er, auch aufgrund von Verletzungspech, oftmals nur auf Rang vier in der Sturmhierarchie. Vor ihm sind neben Haaland auch noch Donyell Malen und Steffen Tigges in der Rangfolge. Ein schwieriges Unterfangen.

Dazu kommt, dass der BVB ja an einem Transfer von RB Salzburgs Karim Adeyemi arbeitet - ein weiterer junger Stürmer, den man Moukoko vermutlich vorziehen würde.

Also was tun? Laut Informationen der Bild macht sich Moukoko schon seit geraumer Zeit Gedanken über einen Wechsel im Sommer. Dieser müsste allerdings vom BVB abgesegnet werden, Moukoko hat in Dortmund noch Vertrag bis 2023.

Der BVB würde den 17-Jährigen allem Anschein nach gerne behalten, ein Verkauf scheint also unwahrscheinlich. Vielleicht würden sich die Macher der Schwarz-Gelben ja mit einer Leihe anfreunden.

Moukokos Problem ist, dass er sich kaum für neue Klubs bewerben konnte. Dazu tragen zum einen natürlich die fehlende Spielzeit, zum anderen aber auch die vielen Verletzungspausen bei.

Außerdem möchte das Sturm-Talent natürlich am liebsten in der ersten Liga durchstarten. Da gäbe es jedoch durchaus eine interessante Option - wenn auch noch nicht absolut klar ist, ob der benannte Klub es tatsächlich in die Bundesliga schafft.

Die Rede ist vom FC St. Pauli. Dort begann Moukoko in der Jugend seine Fußballerkarriere, nachdem er aus Kamerun mit seiner Familie nach Deutschland kam. Sollten die Kiezkicker den Aufstieg in die erste Liga schaffen, wäre die Rückkehr zu seinem ersten Klub natürlich eine gute Option - wenn der BVB mitspielt...

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