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BVB: Watzke spricht über Reus, Hummels, Adeyemi & Schlotterbeck

Jan Kupitz
Marco Reus und Mats Hummels
Marco Reus und Mats Hummels / Lars Baron/GettyImages
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BVB-Boss Hans Joachim Watzke hat am Freitagabend zu mehreren Personalien Stellung bezogen. Unter anderem sprach er über die bevorstehenden Transfers von Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi.


Nach dem schon länger festgezurrten Transfer von Niklas Süle hat Borussia Dortmund mit Schlotterbeck und Adeyemi die nächsten zwei Neuzugänge in der Pipeline. Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen beide Spieler dem BVB bereits ihre Zusage gegeben haben - auch die Verhandlungen mit ihren aktuellen Klubs stehen vor dem Abschluss.

Dementsprechend positiv war BVB-Boss Aki Watzke am Freitagabend bei "19:09 - der schwarzgelbe Talk" (veranstaltet von den Ruhr Nachrichten) auf die beiden Personalien zu sprechen.

"Er ist in den vergangenen Monaten kometenhaft nach oben gekommen, hat ein gutes Auftreten und vor allem Selbstvertrauen. Dass wir ihn gut finden, ist kein Geheimnis", teilte der Sauerländer vielsagend zu Schlotterbeck mit.

Adeyemi soll ohne Ausstiegsklausel kommen

Bei Adeyemi verriet Watzke, dass der Spieler "schon mehr oder weniger das Gefühl vermittelt" habe, zum BVB wechseln zu wollen. "Das müssen wir irgendwie hinkriegen", forderte er und betonte zugleich, dass Schwarz-Gelb versuchen würde, eine Verpflichtung "ohne Ausstiegsklausel hinzubekommen".

Eben jene Ausstiegsklausel war beim Transfer von Erling Haaland unumgänglich gewesen. "Am Ende des Tages ist die Wahrheit, dass wir ihm eine Ausstiegsklausel gegeben haben - sonst wäre er zu Manchester United gegangen", gab Watzke bekannt.

Zudem sprach der Vereinschef auch über Marco Reus und Mats Hummels, die in Dortmund einen Vertrag bis 2023 besitzen und ab dann vor einer offenen Zukunft stehen. Insbesondere dem Verteidiger merkt man das fortschreitende Alter immer weiter an.

"Hundertprozentiges Vertrauen" zu Reus & Hummels

"Beide Spieler haben noch ein Jahr Vertrag. Wenn ein Spieler deutlich jenseits der 30 ist, muss man gucken, wie lange er noch in der Lage ist, Top-Leistungen zu bringen", nannte Watzke harte - aber wahre - Fakten. "Wir warten das ab, man kann es nicht prognostizieren."

In der nächsten Saison werde der BVB die Gespräche mit dem Führungsduo suchen - dabei werde man sich "klar in die Augen schauen", so der 62-Jährige, der aber auch betonte: "Beide Spieler haben hohe Verdienste. Das Vertrauen ist hundertprozentig da."


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