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Bericht: BVB und Rose mit "grundsätzlicher Abmachung"

Jan Kupitz
Dec 17, 2020, 12:47 PM GMT+1
Wird Marco Rose 2021 das Erbe vom entlassenen Lucien Favre fortführen?
Wird Marco Rose 2021 das Erbe vom entlassenen Lucien Favre fortführen? | INA FASSBENDER/Getty Images
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Die Gerüchte um Marco Rose und Borussia Dortmund wollen einfach kein Ende nehmen. Nun berichtet der kicker, dass hinter den jüngsten Meldungen sehr viel Gehalt steckt und sie nicht bloß irgendwelche schnell aufgeworfenen Spekulationen sind.

Auch wenn Max Eberl "zu 99%" sicher ist, dass Rose auch in der Saison 2021/22 an der Seitenlinie der Gladbacher Borussie steht und die aktuellen Gerüchte um seinen Trainer "respektlos" findet, kommt man in diesen Tagen nicht dran vorbei, sich zu fragen, wie heiß es zwischen Rose und dem BVB denn nun tatsächlich ist.

Unmittelbar nach dem Aus von Lucien Favre wurde der 44-Jährige von mehreren Medien als Dortmunds Topfavorit für die kommende Saison ins Spiel gebracht - dank einer Ausstiegsklausel könnte sich der BVB ohne große Probleme bei der Namenscousine vom Niederrhein "bedienen".

Rose-Ablösesumme "kein Hindernis für den BVB"

In seiner Donnerstagsausgabe schreibt der kicker, dass es "branchenintern" als sicher gelte, "dass der BVB bereits eine grundsätzliche Abmachung mit [...] Rose für die kommende Saison getroffen hat". Zwar würde die Ablösesumme, die die Dortmunder im Zuge der Ausstiegsklausel zahlen müssten, "deutlich über drei Millionen Euro" (diesen Betrag hatte Gladbach 2019 für Rose an RB Salzburg überwiesen) liegen, dies sei jedoch "kein Hindernis für den BVB".

Gleichwohl gilt es festzuhalten, dass diese "Abmachung", von der der kicker schreibt, natürlich noch nicht mit einer fixen Einigung zu vergleichen ist. Endgültig entschieden ist somit noch nichts - es deutet aber einiges daraufhin.

Welche Rolle spielt Terzic?

Ein Szenario, das einen Rose-Wechsel nach Dortmund noch verhindern könnte, so scheint es, wäre einzig und allein, wenn Edin Terzic als Interimscoach dermaßen Erfolg hat, dass es unsinnig wäre, nicht auch über die Saison hinaus auf ihn zu bauen. Ähnlich wie bei Hansi Flick, der den FC Bayern im vergangenen Jahr eigentlich erst nur für ein paar Spiele, dann bis zur Winterpause und dann bis zum Saisonende übernehmen sollte - letztlich aber so überzeugt hat, dass er einen Vertrag bis 2023 erhielt. Schafft Terzic das jedoch nicht, spricht vieles dafür, dass Rose 2021/22 beim BVB auf der Trainerbank sitzt.

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