Kein Abnehmer für Nico Schulz in Sicht - Lazio-Sportdirektor dementiert Interesse

Simon Zimmermann
Weiter kein Abnehmer für Nico Schulz in Sicht
Weiter kein Abnehmer für Nico Schulz in Sicht / Christof Koepsel/GettyImages
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Nico Schulz und der BVB - ein Missverständnis, vor allem aus Vereinssicht. Der 29-jährige Linksverteidiger kam 2019 für 25,5 Millionen Euro Ablöse und mit großen Hoffnungen nach Dortmund. Erfüllen konnte er sie in Schwarzgelb allerdings nie.

Mittlerweile will der BVB den zwölffachen Nationalspieler einfach nur noch loswerden. Schulz gehört zu den Besserverdiener im Kader. Diese Tatsache, und sein bis 2024 gültiger Vertrag, erschwert jedoch das Vorhaben, Schulz zu verkaufen.

Lazio-Sportdirektor dementiert Interesse an Nico Schulz

Zumal es derzeit keine konkreten Interessenten gibt. Immer wieder wurde der 29-Jährige mit Serie-A-Klubs in Verbindung gebracht. Zuletzt am intensivsten mit Lazio Rom (Gazzetta dello Sport). Doch deren Sportdirektor dementierte nun ein Interesse am Linksverteidiger deutlich:

"Nico Schulz ist nicht auf meiner Wunschliste. Wir haben noch nie miteinander gesprochen", erklärte Igli Tare gegenüber Sport1.

Ohne Verkäufe keine Chance auf David Raum

Und so droht der BVB auch in der kommenden Saison auf Schulz "sitzen zu bleiben". Ein anvisierter Transfer von David Raum als Nachfolger für die linke Abwehrseite dürfte damit kaum realisierbar sein - zumindest in diesem Sommer.

Der Shootingstar der abgelaufenen Bundesliga-Saison ist vertraglich noch bis 2026 an die TSG Hoffenheim gebunden. Eine Ausstiegsklausel, die bei 30 Millionen Euro liegen soll, greift erst ab 2023. Entsprechend teuer würde der 24-Jährige in diesem Jahr werden. 35 bis 40 Millionen Euro könnten nötig sein.

Guerreiro will in Dortmund bleiben

Für den BVB wäre ein solcher Deal nur zu stemmen, sollte man sich von Schulz und/oder Raphael Guerreiro trennen. Laut Sport1 habe man dem Portugiesen nun klargemacht, dass man ihn bei einem passenden Angebot ziehen lassen würde. Guerreiro, dessen Vertrag 2023 ausläuft, scheint aber andere Pläne zu haben. Sport1 und zuvor die Ruhrnachrichten berichten übereinstimmend, dass der 28-Jährige kommenden Saison in Dortmund spielen möchte.

Bleibt auch Guerreiro, kann sich der BVB Raum in diesem Jahr finanziell nicht leisten. Zumal man dann die Frage stellen muss, ob es tatsächlich sinnvoll wäre, mit Raum, Guerreiro und Schulz in die Saison zu gehen. Mit Youngster Tom Rothe steht darüber hinaus noch ein weiterer Linksverteidiger zur Verfügung.


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