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BVB Transfergerüchte: Der aktuelle Stand der schwarz-gelben Kaderplanung

Jan Kupitz
Die Transferplanungen beim BVB laufen an
Die Transferplanungen beim BVB laufen an / INA FASSBENDER/Getty Images
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Durch die 1:2-Pleite gegen Eintracht Frankfurt wird Borussia Dortmund in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich mit der Europa League Vorlieb nehmen müssen. Das nicht eingeplante Verpassen der Champions League wird zwangsweise dazu führen, dass sich im BVB-Kader einiges ändern wird.

Die Sport Bild berichtet vom aktuellen Stand der Kaderplanungen:

1. BVB-Legenden nehmen Abschied

Lukasz Piszczek, Marcel Schmelzer
Piszczek und Schmelzer müssen den BVB verlassen / Pool/Getty Images

Eine große Überraschung ist es nicht mehr: Die auslaufenden Verträge von Marcel Schmelzer und Lukasz Piszczek werden nicht mehr verlängert, das Duo wird den BVB im Sommer verlassen.

Damit nehmen zwei der größten Borussia des vergangenen Jahrzehnts Abschied: Schmelle lief bislang 367-mal für Schwarz-Gelb auf, Piszczek sogar 374-mal.

2. Schulz soll weg, Passlack bleiben

Nico Schulz
Schulz kann beim BVB nicht überzeugen / Lars Baron/Getty Images

In den vergangenen Wochen durfte sich Nico Schulz des Öfteren in der Startelf beweisen, überzeugen konnte der Linksverteidiger allerdings kaum. Seine Zeit in Dortmund muss als ein großes Missverständnis bewertet werden, glücklich wird er beim BVB wohl nicht mehr. Laut Sport Bild deutet alles daraufhin, dass Schulz den Verein im Sommer verlassen wird.

Stattdessen soll Felix Passlack einen neuen Vertrag erhalten und den Back-up von Raphael Guerreiro geben. Das Eigengewächs war zuletzt kaum zum Zuge gekommen, hatte gerade zu Beginn der Saison aber durchaus zu überzeugen gewusst.

Passlack ist eine kostengünstige, aber sehr solide Option - Schulz wird dagegen ein wenig Einnahmen in die Kassen spülen. Insofern eine sinnvolle Entscheidung.

3. Uduokhai auf der Liste

Felix Uduokhai
Wechselt Felix Uduokhai zum BVB? / Matthias Hangst/Getty Images

In der Innenverteidigung will und muss die Borussia im Sommer nachlegen. Wolfsburgs Shootingstar Maxence Lacroix ist bekanntlich ein Thema beim BVB, allerdings wohl nur sehr schwer aus der Autostadt loszueisen. Zum einen spielen die Wölfe in der kommenden Saison in der Champions League, zum anderen wird eine Ablöse von 30 Millionen Euro aufgerufen. Viel Geld, gerade in Coronazeiten und ohne Teilnahme an der Königsklasse.

Daher sollen die schwarz-gelben Blicke nach Augsburg gewandert sein, wo Felix Uduokhai das Interesse der Dortmunder geweckt hat. Der 23-Jährige spielt eine ziemlich starke Saison und hat noch Entwicklungspotenzial nach oben. Sein Preisschild ist mit 15 Millionen Euro deutlich erschwinglicher als bei Lacroix.

4. Torwartsuche keine Priorität mehr

FBL-GER-BUNDESLIGA-BORUSSIA DORTMUND-TRAINING
Bürki und Hitz bleiben wohl Dortmunds Torwartduo / INA FASSBENDER/Getty Images

Beim BVB ist auch die Torwartposition ein heiß diskutiertes Thema. Roman Bürki war nach einigen Unsicherheiten und einer Verletzungspause auf die Bank degradiert und von Marwin Hitz abgelöst worden. Beide sind ordentliche Keeper, gehören aber (aktuell) nicht zum obersten Regal der Bundesliga - verbessern könnten sich die Dortmunder auf dieser Position definitiv.

Zuletzt wurden zahlreiche Namen an der Strobelallee gehandelt, sogar Alexander Nübel wurde mit dem BVB in Verbindung gebracht. Weil die Borussia die Königsklasse aber zu verpassen droht und deshalb kleinere Sprünge auf dem Transfermarkt machen muss, genießt die Torwartsuche keine allzu große Priorität mehr. Vermutlich werden die Dortmunder mit Bürki und Hitz in die neue Saison starten.

5. Die Favoriten für die Sancho-Nachfolge

Donyell Malen
Donyell Malen könnte Sancho beerben / Soccrates Images/Getty Images

Auch wenn sich beim BVB derzeit alles rund um einen potenziellen Abgang von Erling Haaland dreht, so gilt Jadon Sancho nach wie vor als der wahrscheinlichste Verkaufskandidat im Sommer. Für diesen Fall haben die Dortmunder nach wie vor Memphis Depay und Donyell Malen im Visier.

Ohne Champions League wird es aber schwer werden, einen der beiden Spieler von einem Wechsel zu überzeugen und das recht üppig ausfallende Gehalt zu zahlen. Depay soll laut spanischen Medien ohnehin zu einem Transfer zum FC Barcelona tendieren.

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