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BVB

Kreis der Interessenten wird kleiner: Welche Optionen Bürki noch bleiben

Jan Kupitz
Was wird aus Roman Bürki?
Was wird aus Roman Bürki? / Matthias Hangst/Getty Images
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Roman Bürki befindet sich weiter zwischen den Stühlen. Beim BVB will man den Keeper auf der einen Seiten loswerden, auf der anderen Seite bahnt sich aktuell aber kein Wechsel an. Auf welche Klubs der Schweizer aktuell hofft.


Spätestens mit der Verpflichtung von Gregor Kobel ist klar, dass Bürki bei Borussia Dortmund keine Zukunft mehr hat. "Er ist jung und talentiert. Wenn wir den holen, wollen wir ihn in erster Linie auch spielen lassen", hatte Marco Rose auf seiner Vorstellungs-PK über Kobel verlauten lassen. Laut Angaben der Ruhr Nachrichten soll Bürki "schwer getroffen" sein von der Art und Weise, wie er bei den Schwarz-Gelben nach sechs Jahren aufs Abstellgleis geschoben wurde.

Die einzige Lösung ist und bleibt ein Vereinswechsel, gemäß Bild-Angaben würde der BVB den 30-Jährigen für schlanke fünf Millionen Euro gehen lassen. Doch trotz dieser überschaubaren Forderung fand sich für Bürki bislang kein Abnehmer.

Roman Burki
Bürki sucht einen neuen Klub / Soccrates Images/Getty Images

In Frankreich galten die AS Monaco und Olympique Marseille als Interessenten; sie entschieden sich jedoch letztlich gegen den Dortmunder und für Alexander Nübel bzw. Pau Lopez. Der Kreis möglicher Käufer wird immer kleiner, was auch den BVB beunruhigt, denn mit einem Gehalt von fünf Millionen Euro pro Jahr verdient Bürki alles andere als schlecht.

Was läuft mit Rom und Lille?

Doch es gibt noch Hoffnung: Laut Bild liebäugeln die AS Rom und OSC Lille nun mit einer Verpflichtung des Schweizers. Was das Boulevardblatt aber nicht schreibt: Laut Fabrizio Romano werden die Italiener wohl bei Rui Patricio (Wolverhampton) zuschlagen, Bürki wäre demnach maximal die B-Lösung.

Bliebe einzig und allein der französische Meister Lille übrig, der nach dem Abgang von Mike Maignan (zu Milan) eine neue Nummer eins benötigt. Da den Franzosen aber finanzielle Probleme nachgesagt werden, müsste Bürki sehr wahrscheinlich eine Gehaltsreduzierung hinnehmen.

Wie man sieht: Alles nicht so einfach - es bleibt bei der Suche nach dem richtigen Verein ein "Geduldsspiel", wie die Ruhr Nachrichten titeln.

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