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Berater spricht offen über Nico Schulz' Wechselpläne

Christian Naß
Nico Schulz
Nico Schulz / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Es gibt Spieler, die passen nicht zu einem bestimmten Verein - und umgekehrt. Dies trifft definitiv auf Nico Schulz und Borussia Dortmund zu. Laut seinem Berater ist der Verteidiger nun offen für einen Wechsel.


Im Sommer 2019 wechselte Schulz mit viel Vorschusslorbeeren für eine Ablöse von 25 Millionen Euro von Hoffenheim nach Dortmund. Seit dem absolvierte der 29-Jährige lediglich 61 von 139 möglichen Pflichtspielen für den BVB. Dabei erzielte er ein Tor, bereitete zwei weitere Treffer vor und schoss ein Eigentor. Der Marktwert des deutschen Nationalspielers sank seit seinem Wechsel von 25 auf vier Millionen Euro. Aufgrund dieser Leistungen überrascht es nicht, dass man in Dortmund den Linksverteidiger noch in diesem von der Gehaltsliste bekommen möchte.

Inzwischen ist aber auch Schulz bereit, über einen Wechsel nachzudenken, wie er durch seinen Berater Roger Wittmann verkünden ließ: "Der Nico hat nicht gespielt, ist mit sich unzufrieden, sucht eine neue sportliche Herausforderung, ist sehr offen für einen Wechsel. So ist das, wenn es nicht passt, wenn man sich nicht mehr schätzt. Aber er wird nicht wechseln, nur damit er gewechselt ist. Er wird zu einem guten Klub gehen, und wenn das nicht klappt, dann eben bleiben", sagte Wittmann bei Bild-TV.

Die Sache hat nur einen Haken. Es müsste sich nach der Aussage des Spieler-Beraters ein ambitionierter Klub finden, der bereit ist, eine gewisse Ablösesumme zu zahlen. Schließlich läuft der Vertrag von Schulz beim BVB noch bis zum Sommer 2024. Um das teure Missverständnis für die Dortmunder noch halbwegs erträglich zu gestalten, sollte diese Ablöse im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen. Ein schwieriges Unterfangen.


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