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Notfallplan: Der BVB zieht Vertragsverlängerung von Akanji in Erwägung

Oscar Nolte
Manuel Akanji sucht einen neuen Verein
Manuel Akanji sucht einen neuen Verein / Boris Streubel/GettyImages
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Der BVB hat seine Hausaufgaben auf der Zugangsseite auf dem Transfermarkt mit Bestnoten erledigt. Umso schauriger läuft es allerdings beim Versuch, den Kader auszudünnen. Manuel Akanji soll den Verein verlassen, findet aber keinen Abnehmer. Nun denkt der BVB sogar über eine Vertragsverlängerung nach.


Dass Manuel Akanji ein herausragender Verteidiger ist, steht außer Frage. Das hat er beim BVB nachgewiesen. Ohnehin hätte man in Dortmund gerne langfristig mit dem Schweizer geplant. Akanji und die Borussia konnten sich über einen neuen Vertrag allerdings nicht handelseinig werden, woraufhin der BVB Nico Schlotterbeck und Niklas Süle verpflichtete.

Akanji-Ausleihe als Plan B beim BVB

Akanji will und soll gehen. Doch während sich Dortmund zu Beginn der Transferperiode noch eine Ablöse um die 30 Millionen Euro ausrechnete, will man den Schweizer mittlerweile nur noch von der Gehaltsliste bekommen. Dafür würde der BVB auch ordentlich Abstriche machen und den 27-Jährigen für zehn bis 20 Millionen Euro ziehen lassen.

Es mangelt jedoch an konkreten Interessenten. Problem sollen Akanjis Gehaltsvorstellungen (über zehn Millionen Euro im Jahr) sein. Inter Mailand arbeitet an einer Verpflichtung des Schweizers; die Nerazzurri feilschen gerade mit dem BVB über eine Ablöse.

Sollte der Deal scheitern, denkt der BVB laut Bild sogar darüber nach, den 2023 auslaufenden Vertrag mit Akanji noch einmal um ein Jahr zu verlängern. Daraufhin soll Akanji verliehen werden, um einen neuen Markt zu generieren. Bei einem verbleibenden Vertragsjahr könnte der BVB den Schweizer aktuell nicht verleihen.


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