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Bericht: BVB gibt konkretes Angebot für Jeremiah St. Juste ab - Heidel dementiert

Simon Zimmermann
Wird "Jerry" St. Juste bald Teamkollege von Reus und Hummels?
Wird "Jerry" St. Juste bald Teamkollege von Reus und Hummels? / DANIEL ROLAND/Getty Images
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Der BVB sucht noch nach Verstärkung für die Defensive. Das Interesse am Mainzer Jeremiah St. Juste wurde offenbar wieder aufgefrischt. Schwarz-Gelb soll ein konkretes Angebot für den 24-jährigen Niederländer abgegeben haben.


Nach der Aufholjagd in der vergangenen Rückrunde zählte das Mainzer Abwehr-Duo Moussa Niakhaté (25) und Jeremiah St. Juste (24) zu den Wechselkandidaten. Die starken Leistungen der beiden Innenverteidiger schien das Interesse von größeren Klubs geweckt zu haben. Insbesondere der pfeilschnelle St. Juste tauchte auf den Einkaufszetteln von einigen Klubs auf.

Anfang Juli ist es aber ruhig geworden um den Franzosen und den Niederländer. Konkrete Anfragen liegen laut Sportchef Christian Heidel nicht vor. Nach dessen Geschmack kann das gerne auch so bleiben. Wegen wirtschaftlicher Zwänge müsse man ohnehin keinen Spieler abgeben, betonte Heidel.

Heidel würde Niakhaté und St. Juste gerne halten

"Ich hoffe, es bleibt so, dass kein Verein anruft. In dem Fall haben wir nämlich eine eingespielte Abwehr. Es ist grundsätzlich unser Ziel, möglichst wenig zu verändern", erklärte er gegenüber der Bild, schränkte aber auch ein: "Für Spieler dieser Kategorie hat der Transfermarkt ja eigentlich noch gar nicht begonnen."

Christian Heidel
Christian Heidel würde St. Juste nur ungern abgeben / Alex Grimm/Getty Images

Just in der Zeit, in der die Hoffnungen auf einen Verbleib des Duos größer wurden, kommt das nächste Gerücht auf. Borussia Dortmund soll sein Interesse an St. Juste wieder aufgefrischt haben. Die Allgemeine Zeitung aus Mainz berichtet, dass der BVB ein konkretes Angebot für den Innenverteidiger hinterlegt haben soll.

Heidel dementiert BVB-Angebot

St. Juste steht beim FSV noch bis 2023 unter Vertrag, sein aktueller Marktwert wird auf 16 Millionen Euro geschätzt. Es ist anzunehmen, dass die Mainzer Verantwortlichen einem Verkauf von St. Juste zustimmen würden, sollte die Ablöse passen. Dem Vernehmen nach fordert Mainz 15 bis 20 Millionen Euro. Das BVB-Angebot soll laut AZ knapp darunter liegen.

Auf Sport1-Nachfrage hat Christian Heidel eine Anfrage für St. Juste aber dementiert: "Es gibt kein Angebot des BVB." Der TV-Sender berichtet weiter, dass es zwar Gespräche zwischen den Klubs gegeben habe, ein konkretes Angebot aber noch nicht abgegeben wurde.

Schwarz-Gelb würde ein weiterer Innenverteidiger mit Sicherheit gut tun. St. Juste wäre dabei sowohl ein Kandidat für die Viererkette, wie auch für eine Dreier-Abwehr. Selbst die Position des Linksverteidigers könnte der Linksfuß dank seiner enormen Schnelligkeit ausfüllen. Möglicherweise hängt das aufgefrischte Interesse aus Dortmund auch mit Marcel Halstenberg zusammen. Am Leipziger soll der BVB ebenfalls stark interessiert sein, ein Transfer könnte aber nur dann realisiert werden, wenn RB zuvor Ersatz (Lacroix, Schlotterbeck) verpflichtet.

Marcel Halstenberg
Der BVB soll großes Interesse an Marcel Halstenberg haben / Marc Mueller/Getty Images

Eines ist jedenfalls sicher: Ein Verbleib von "Jerry" St. Juste in Rheinhessen ist alles andere als in Stein gemeißelt.

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