BVB

Zorc über Malen-Poker: "...ansonsten muss man auch mal Nein sagen"

Jan Kupitz
Donyell Malen ist Dortmunds Wunschkandidat
Donyell Malen ist Dortmunds Wunschkandidat / Soccrates Images/Getty Images
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Kommt er? Oder kommt er nicht? Der BVB will mit einem Teil der Sancho-Millionen bekanntlich Donyell Malen verpflichten, beißt sich aber an der PSV Eindhoven (noch) die Zähne aus.


Viele, viele Spieler wurden in den letzten Wochen und Monaten mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, wenn es darum ging, den Abgang von Jadon Sancho abzufangen: über Callum Hudson-Odoi, über Jonathan Ikoné bis hin zu Moussa Diaby.

Die Wahl des BVB scheint letztlich aber auf Donyell Malen gefallen zu sein, wie mehrere Medien mittlerweile übereinstimmend berichten. Der Niederländer kann nicht nur auf dem Flügel, sondern auch im Sturmzentrum auflaufen, wodurch sich Marco Rose viele taktische Möglichkeiten bieten - wie zum Beispiel sein bevorzugtes 4-4-2-System mit Raute.

Marco Rose
Darf Rose bald Malen in seinem Team begrüßen? / Frederic Scheidemann/Getty Images

Laut Ruhr Nachrichten sind sich die Schwarz-Gelben mit Malen schon länger einig, doch die Ablöseforderungen der PSV Eindhoven haben es in sich. Demnach verlangen die Niederländer 30 Millionen Euro für den EM-Fahrer - die Preisvorstellungen der Dortmunder sollen (deutlich) darunter liegen.

Zorc: "Es muss finanziell passen"

Sportdirektor Michael Zorc lässt daher durchblicken, dass man auch bereit wäre, anderweitige Optionen ins Visier zu nehmen, sollte die PSV dem BVB nicht ein Stück weit entgegenkommen. "Es muss eine vernünftige Entscheidung sein. Es muss finanziell passen, ansonsten muss man auch mal Nein sagen", erklärt Zorc den Ruhr Nachrichten. Ein Fuchs wie Dortmunds Sportdirektor beherrscht nunmal alle Varianten der Verhandlungstaktik - dass der BVB tatsächlich von einer Malen-Verpflichtung Abstand nehmen würde, gilt als unwahrscheinlich.

Am kommenden Freitag steht für die Rose-Truppe das Trainingslager in Bad Ragaz an, an dem Malen nach Möglichkeit teilnehmen soll. "Natürlich wäre es gut für den Trainer, wenn wir bis zum Trainingslager etwas umsetzen könnten. Aber die Dinge liegen eben nicht immer allein in unserer Hand", weiß Zorc.

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