90min
BVB

Zähe Verhandlungen: Woran der Malen-Deal des BVB hakt

Simon Zimmermann
Abflug zum BVB? So schnell dürfte der Malen-Deal nicht über die Bühne gehen
Abflug zum BVB? So schnell dürfte der Malen-Deal nicht über die Bühne gehen / ANP Sport/Getty Images
facebooktwitterreddit

Zähe Verhandlungen ist der BVB gewohnt. So war es bei Jadon Sancho - und so dürfte es auch bei dessen Wunsch-Nachfolger Donyell Malen sein. Sowohl die Forderungen von PSV Eindhoven, als auch die des 22-Jährigen lassen den Deal ins Stocken geraten.


Der BVB hat bekanntlich das PSV-Duo Donyell Malen und Noni Madueke im Blick. Bei beiden dürfte es aber ein zähes Unterfangen werden, die Transfers zu realisieren. Während Eindhoven Madueke nach übereinstimmenden Berichten aus der Niederlande gerne halten möchte, soll laut Bild auch der Malen-Deal ins Stocken geraten sein.

Zwar rechnet man bei PSV mit dem Abgang des 22-jährigen Angreifers, einen Verkauf will man sich finanziell aber versüßen lassen. Demnach fordert der Klub des deutschen Trainers Roger Schmidt "weit über 30 Millionen Euro" für Malen, der bei PSV noch bis 2024 unter Vertrag steht. Der BVB dagegen wolle nicht mehr als 27 Millionen Euro zahlen.

Raiola fordert für Malen das dreifache Gehalt

Doch die unterschiedlichen Ablöse-Vorstellungen sind nicht der einzige Stolperstein. Auch die Forderungen der Spieler-Seite sind happig. Malen wird von Star Berater Mino Raiola vertreten. Und der soll für seinen Klienten eine Verdreifachung seines aktuellen Gehalts fordern. Bei PSV soll der 22-Jährige rund zwei Millionen Euro im Jahr kassieren. In Dortmund sollen es nach Raiolas Geschmack schon um die sechs Millionen Euro sein.

Mit Mino Raiola ist nicht gut Kirschen essen
Mit Mino Raiola ist nicht gut Kirschen essen / Stefano Guidi/Getty Images

Für die Schwarz-Gelben sicherlich keine unüberwindbare Hürde, Malen wäre damit aber schon im oberen Bereich der BVB-Gehaltsliste angesiedelt. Sowohl mit Malen bzw. Raiola als auch mit PSV stehen also zähe Verhandlungen bevor. Ganz so schnell dürfte die Borussia ihren Wunsch-Nachfolger für Jadon Sancho nicht präsentieren. Es könnte eine Menge Geduld gefragt sein...

facebooktwitterreddit