BVB bekommt bei Transfer-Versuch teure Konkurrenz

Yannik Möller
Sebastian Kehl
Sebastian Kehl / Pool/GettyImages
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Eigentlich wollte Sebastien Kehl den jungen Mohammed Kudus für Borussia Dortmund gewinnen. Durch anwachsende Konkurrenz, insbesondere aus England, könnte der angedachte Transfer-Wunsch aber schnell scheitern.


Wirklich unbekannt war Mohammed Kudus auch vor der Weltmeisterschaft nicht. Immerhin spielt der junge Ghanaer bereits seit dem Sommer 2020 für Ajax Amsterdam auf. Nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt im europäischen Fußball.

Auch vor der Weltmeisterschaft, bei der er überzeugen und auf sich aufmerksam machen konnte, lief er regelmäßig für Ajax auf. Zwar eher selten aus der Startelf heraus, aber doch in jeder einzelnen Partie.

Interesse an Kudus wächst vor allem in England - und damit auch der Preis

Durch das Turnier sind aber diverse Klubs auf ihn aufmerksam geworden. Bis dato galt vor allem der BVB als Interessent. Sebastian Kehl wollte ihn als flexible Option für die Offensive verpflichten. Etwa 25 Millionen Euro waren als Preisschild angesetzt. Das Problem, das nun immer größer wird: Mittlerweile gilt fast die halbe Premier League als ebenso interessiert.

Verschiedenen Berichten zufolge gehören auch der FC Chelsea sowie Manchester United und der FC Arsenal dazu (via Bild). Sie sind auf der Suche nach einer weiteren Verstärkung für den Angriff. Für eine solch große Rolle hat sich Kudus mit der WM in den Fokus gespielt.

Mohammed Kudus
Mohammed Kudus / Visionhaus/GettyImages

Für Dortmund heißt das: Zahlungskräftige Konkurrenz buhlt um den 22-Jährigen mit. Das wird den Preis, sowohl beim Gehalt, als auch bei der Ablösesumme, in die Höhe treiben.

Zumal Schwarz-Gelb beim Gehalt ein neues Limit einhalten möchte, das der Bild nach bei etwa vier bis sechs Millionen Euro an Grund-Salär für einen jungen Profi wie Kudus gedeckt ist. Es würde nicht überraschen, wenn ein Klub aus England bis zu doppelt so viel bietet. Das könnte ihn und auch Ajax eher auf die Insel schielen lassen, wodurch sich Kehl nach einer neuen Offensiv-Option umgucken müsste.


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