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BVB Transfer-Gerüchte: Interesse an Kamara und Zakharyan?

Simon Zimmermann
Boubacar Kamara steht bei vielen Klubs auf dem Zettel
Boubacar Kamara steht bei vielen Klubs auf dem Zettel / Jonathan Moscrop/GettyImages
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Mit Boubacar Kamara und Arsen Zakharyan soll der BVB zwei vielversprechende Mittelfeldspieler auf dem Zettel haben. Doch wie heiß sind die Transfergerüchte um den französischen U21-Nationalspieler aus Marseille und den russischen A-Nationalspieler von Dinamo Moskau wirklich?


Die Gerüchteküche beim BVB brodelt in den vergangenen Tagen wieder heftiger. Fast schon traditionell wird Schwarz-Gelb vor allem mit talentierten und entwicklungsfähigen Kickern aus ganz Europa in Verbindung gebracht.

Auch Boubacar Kamara soll laut tuttomercatoweb auf der Einkaufsliste der Dortmunder stehen. Ein Gerücht, das an sich nicht wirklich überraschen mag. Der 22-Jährige ist aktueller U21-Nationalspieler Frankreichs und einer der vielversprechendsten Defensiv-Spieler in der Ligue 1. Bei Jugendklub Olympique Marseille läuft Kamaras Vertrag am Saisonende aus. Der Youngster wäre entsprechend ablösefrei zu haben.

Kamara in ganz Europa gefragt

Die Konkurrenz bei Kamara, der sowohl als Innenverteidiger als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, ist aber riesig. In der Bundesliga fiel sein Name bereits beim FC Bayern und auch RB Leipzig. In der Serie A sollen die beiden Mailänder Klubs, AS Rom und Juventus Interesse bekunden. Aus der Premier League gelten Everton und Tottenham als interessiert.

Entsprechend zurückhaltend muss man mit dem Gerücht umgehen. Zum einen, weil tuttomercatoweb als Quelle nicht zu den seriösesten gehört. Viel eher dürfte es sich bei den Klubs um jede Menge Name-Dropping handeln. Zum anderen, weil durch besagte Konkurrenz die Auswahl für Kamara im Sommer riesig sein dürfte.

Gut möglich, dass der BVB im Rennen dabei ist. Ob es mit Schwarz-Gelb allerdings konkreter wird, steht aktuell noch in den Sternen und hängt von Dortmunder Seite wohl auch an anderen Personalien. Insbesondere Nico Schlotterbeck wird immer wieder als weitere Defensiv-Verstärkung genannt. Zudem ist auch die Zukunft von Dan-Axel Zagadou noch offen.

Möglich wäre aber auch, dass man Kamara als Nachfolger von Axel Witsel sieht. Verlässt der Belgier den BVB, wovon man ausgehen kann, wäre im defensiven Mittelfeld durchaus Bedarf.

Arsen Zakharyan im BVB-Fokus: Hoch interessant - aber teuer

Diesen könnte man aber auch mit einem Transfer von Arsen Zakharyan decken. Der erst 18-jährige russische A-Nationalspieler von Dinamo Moskau dürfte für die meisten in Deutschland ein recht unbeschriebenes Blatt sei. Der 1,83 Meter große Youngster gehört beim Tabellenzweiten der Premier Liga bereits zum Stammpersonal.

Als gelernter zentraler Mittelfeldspieler wird Zakharyan bei Dinamo aktuell noch häufig auf beiden Flügel-Seiten eingesetzt (im 4-1-4-1-System). Ob man den 18-Jährigen in Dortmund daher auch als Alternative für die Schienenspieler-Positionen sieht, sollte Rose mit einer Dreierkette agieren?

Arsen Zakharyan (No.47) of Dynamo seen during the Russian...
Arsen Zakharyan gehört bei Dinamo Moskau zum Stammpersonal / SOPA Images/GettyImages

Wohl eher nicht, zumal sich der Russe im Zentrum deutlich wohler fühlt. Und auch bei Zakharyan kann man aktuell noch nicht behaupten, dass das Transfer-Gerücht wirklich heiß ist. Der 18-Jährige steht in Moskau noch bis 2024 unter Vertrag und besitzt einen geschätzten Marktwert von zwölf Millionen Euro - Tendenz steigend. Der BVB müsste für ihn also vermutlich tief und über Marktwert in die Tasche greifen.

Fazit: Noch keine heiße Spur zu Kamara und Zakharyan

Beide Youngster dürften auf vielen Scouting-Bögen der Dortmunder stehen. Bei beiden ist die Transfer-Spur aber (noch) nicht wirklich heiß. Vor allem Kamara dürfte aber auch für den BVB als ablösefreier Sommer-Transfer spannend sein. Mit dem Franzosen könnte man den Bedarf auf zwei Positionen abdecken.

Dass man Zakharyan aus Moskau loseist, wirkt hingegen unrealistisch - zumindest in diesem Sommer. Die fällige Ablöse dürfte dem BVB zu teuer sein, sollte der 18-Jährige tatsächlich an einen Wechsel denken. Viel eher werden beide Seite die Situation weiter beobachten. Gut möglich, dass der Russe in Zukunft noch einmal als heißeres Transfer-Gerücht mit dem BVB in Verbindung gebracht wird.


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