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BVB verkürzt Abstand auf Bayern - und bleibt zurückhaltend

Yannik Möller
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund / Alexander Scheuber/GettyImages
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Mit dem Sieg über Mainz 05 hat Borussia Dortmund den Abstand auf die Tabellenspitze verkürzen können. Trotz des Fortschritts bleiben Spieler und Verantwortliche aber zurückhaltend.


Der knappe 1:0-Sieg über Mainz 05 hat den BVB durch das Nachholspiel wieder näher an den FC Bayern gebracht. Mit noch acht offenen Spielen beträgt der Abstand nur noch vier Zähler. Zudem steht das direkte Duell noch aus.

Doch anstatt nun angriffslustig nach oben zu blicken und die bislang recht bescheidene Saison mit frühzeitigem Aus in allen drei weiteren Wettbewerben nochmal mit einem Titel abschließen zu wollen, geht der Blick der Dortmunder nach unten.

"Es war wirklich wichtig, den Vorsprung auf die Teams unter uns auszubauen", erklärte etwa Axel Witsel nach der Partie am DAZN-Mikrofon. Elf Punkte Vorsprung vor Bayer Leverkusen, nochmals einen mehr auf die drei weiteren Verfolger. Damit ist die Vizemeisterschaft und auch die direkte Qualifikation für die Champions League so gut wie sicher.

Rose und Witsel bleiben zurückhaltend - Fokus auf die CL-Qualifikation

Schwarz-Gelb traut sich angesichts dieser Ausgangslage trotzdem nicht, größer zu träumen.

Auch Marco Rose blieb nüchtern und ohne weitere Ziele: "Wir sind ordentlich im Rennen. Punktemäßig ist das schwer in Ordnung." Dass der Trainer den Ball möglichst flach halten will, ist zwar verständlich. Auch angesichts des teilweise wieder zähen Auftritts in Mainz. Dennoch scheint er einen Kampf gegen die Münchener nicht noch ausrufen zu wollen.

Das liegt vermutlich auch an der Personallage. "Ich rede nicht gerne drüber, sage es aber trotzdem: Uns fehlen ja schon ein paar wichtige Spieler. Alle reden über die Corona-Kranken von Bielefeld und Mainz. Wir haben eine englische Woche in einer ganz schwierigen Situation. Uns fehlen acht ganz wichtige Spieler", merkte Rose weiter an (via kicker).

Head Coach
Marco Rose / Alexander Scheuber/GettyImages

Würden Spieler wie Manuel Akanji, Mats Hummels, Marco Reus oder Raphael Guerreiro zur Verfügung stehen, würde sich der Coach vielleicht auch zur einer kleinen Kampfansage hinreißen lassen.

Stattdessen fokussierte er sich lieber auf das Lob für die notgedrungen zusammengestellte Abwehr: "Wir haben uns von den Gegentoren her stabilisiert. [...] Ich finde es schon außergewöhnlich, dass wir in dieser Kette zum zweiten Mal zu Null gespielt haben. Die Jungs haben sich voll reingehauen, das war richtig gut."


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