Bundesliga

"Wahnsinn": Streich und Tedesco überrascht von Rose-Aus

Yannik Möller
Christian Streich - Marco Rose im Hintergrund
Christian Streich - Marco Rose im Hintergrund / UWE KRAFT/GettyImages
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Die Freistellung von Marco Rose bei Borussia Dortmund hat nicht nur die Fans überrascht. Auch Domenico Tedesco und Christian Streich reagierten deutlich auf die Nachricht.


Ein frühes Aus im DFB-Pokal und in der Champions League, dafür der sichere zweite Platz mitsamt erneuter Qualifikation für die Königsklasse - und all das mit einem Kader, der aufgrund von Verletzung häufig aufgebessert werden musste und der sicher nicht zu den besten BVB-Kadern der letzten zehn Jahre gehörte.

Die grob zusammengefasste Bilanz von Marco Rose. Lediglich ein Jahr arbeitete er in Dortmund. Am Freitagmittag gab der Verein bekannt, dass die Zusammenarbeit endet. Darauf habe man sich untereinander verständigt.

"Das ist der aktuelle Fußball": Streich und Tedesco von Rose-Aus überrascht

Entsprechend überrascht waren die Anhänger von Schwarz-Gelb, aber auch sämtliche andere Fans und Beobachter. Trotz so mancher Kritikpunkte war ein Aus nicht erwartet worden. Die gleiche Reaktionen zeigten auch Christian Streich und Domenico Tedesco.

Die beiden Trainer erfuhren von der Meldung, kurz bevor sie zusammen die Pressekonferenz vor dem morgigen Pokalfinale betraten.

"Ich finde es Wahnsinn - muss ich echt sagen", bilanzierte ein beinahe geschockter Tedesco. Er empfand die Meldung als "sehr überraschend".

Domenico Tedesco
Domenico Tedesco / Martin Rose/GettyImages

"Klar, die Ziele des Vereins kennt dann nur den Verein und was intern besprochen wird. Es ist immer schwierig von außerhalb etwas zu erzählen und sich darüber Gedanken zu machen. Aber es ist in erster Linie sehr überraschend gewesen für mich. Das ist der aktuelle Fußball", führte er weiter aus.

Streich schien genau die gleiche Meinung gehabt zu haben. "Ich kann mich dem Domenico nur anschließen - was soll ich noch dazu sagen?", so seine kurze aber ebenso aussagekräftige Wahrnehmung.

Beiden war anzumerken, dass sie damit vor allem die Schnelllebigkeit des Fußballgeschäfts im Blick hatten. Dass der BVB inzwischen den siebten Trainer innerhalb von sieben Jahren (seit dem aus von Jürgen Klopp im Sommer 2015) anstellen muss, ist dabei ein deutliches Zeichen.


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