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Fair-Play: Reyna sorgte selbst für die Elfmeter-Rücknahme

Yannik Möller
Giovanni Reyna
Giovanni Reyna / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
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Das vermeintliche Foul an Giovanni Reyna beurteile Schiedsrichter Tobias Stieler als Elfmeter. Der Dortmunder sorgte dann aber selbst dafür, dass der Strafstoß per VAR zurückgenommen wurde.


Der VfL Bochum verursacht nicht nur viele, sondern die meisten Elfmeter in der aktuellen Saison. Zu häufig agiert man zu ungestüm. Auch am Samstag gegen den BVB war das wieder der Fall: Der zweite der drei Treffer beim 3:0-Heimerfolg aus Sicht von Schwarz-Gelb durfte auch vom Elfmeter-Punkt erfolgen.

Kurz vor der Halbzeitpause gab es sogar noch einen zweiten Strafstoß. Tobias Stieler erkannte ein Foul von Danilo Soares an Giovanni Reyna, der den vorigen Strafstoß selbst verwandelt hatte. Die Bochumer reagierten wütend, weil es sich ihrer Meinung nach um eine Fehlentscheidung handelte. Stieler jedoch blieb bei seiner Entscheidung.

Riemann erklärt: Reyna wies Stieler auf die falsche Entscheidung hin

Schlussendlich wurde der Elfmeter doch noch zurückgenommen, nachdem sich der Schiedsrichter die Szene nochmal am VAR-Bildschirm angesehen hatte.

Und das geschah offenbar auch aus der Initiative von Reyna heraus. Nach der Partie erklärte VfL-Keeper Manuel Riemann gegenüber Sport1: "Er hat zum Schiri gesagt ‚No Foul! No Foul!'" Daraufhin kommunizierte Stieler mit seinen Kollegen in Köln und ging zur Review nach außen.

Von Riemann gab es ein anerkennendes "Chapeau!" in Richtung des 19-Jährigen.

Auch wenn die Szene am Ergebnis und am weiteren Spielverlauf nichts mehr änderte, so ist eine solch faire Aktion dennoch hervorzuheben und zu loben. Im Moment des Fallens reagiert man innerhalb von Millisekunden, doch kurz darauf muss sich ein Spieler schon bewusst dazu entscheiden, so zu reagieren. Egal, ob der Elfer womöglich auch ohne die Fair-Play-Aktion zurückgenommen worden wäre.


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