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BVB: Verlängerung mit Zagadou steht bevor - Moukoko soll bleiben

Yannik Möller
Dan-Axel Zagadou
Dan-Axel Zagadou / Soccrates Images/GettyImages
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Dan-Axel Zagadou soll in Dortmund bleiben und die Abwehr prägen. Die notwendige Vertragsverlängerung soll zeitnah besiegelt sein. Währenddessen plant Schwarz-Gelb auch weiterhin mit Yousouffa Moukoko.


Seit inzwischen viereinhalb Jahren spielt Dan-Axel Zagadou bereits beim BVB. Allerdings hat er es seitdem nie wirklich geschafft, ein dauerhafter Stammspieler in der Abwehr von Schwarz-Gelb zu werden. Das lag zumeist aber viel eher am regelmäßigen Verletzungspech und gewiss nicht an seinen Fähigkeiten.

Dass er das Zeug hat, ein sehr wichtiger Teil der Dortmunder Mannschaft zu sein, hat er schon häufig genug bewiesen. In dieser Saison allerdings auch erst mit zwei Startelf-Einsätzen, dazu weiteren vier Einwechslungen. Beide Parteien sind sich sicher: das kann es noch nicht gewesen sein.

Zagadou-Verlängerung steht bevor - Dortmund bemüht sich auch um Süle und Schlotterbeck

Da sein Vertrag bereits im kommenden Sommer ausläuft, muss die große Zukunftsfrage zeitnah beantwortet werden. Und laut WAZ gibt es dahingehend eine positive Übereinkunft. Sowohl Zagadou als auch der BVB haben ein großes Interesse an einem neuen Arbeitspapier. Eine Einigung soll bereits bevorstehen. Da Spieler und Klub aufs gleiche Ziel hinauswollen, dürften es vergleichsweise eher einfache Gespräche gewesen sein.

Die Verlängerung mit dem 22-jährigen Franzosen wäre ein wichtiger Schritt für den derzeit Tabellenzweiten. Immerhin ist die Verteidigung derzeit auf dem personellen Prüfstand. Ein großes Fragezeichen: Manuel Akanji. Dortmund würde wenig überraschend auch mit ihm verlängern wollen, der Schweizer will aber zu den Topverdienern gehören. Die WAZ spekuliert mittlerweile, dass ein Abschied im Sommer wahrscheinlich ist.

Zudem gibt es weitere Bemühungen um Nico Schlotterbeck und auch um Niklas Süle. Bei beiden soll dem Bericht nach versucht werden, sie von einem etwaigen Wechsel zu überzeugen. Bei wem die Borussia schlussendlich wirklich ernst macht und wie viel Geld investiert werden soll - speziell was das Gehalt angeht - hängt aber maßgeblich von der Zukunft von Zagadou, Akanji und auch Mats Hummels (Vertrag bis 2023) ab.

BVB plant langfristig mit Moukoko - Spielerseite möchte klare Perspektive sehen

Doch auch in der Offensive gibt es eine ungeklärte Ausgangslage. Längst dreht sich nicht mehr nur alles um Erling Haaland und seinen wahrscheinlichen Abgang. Auch Youssoufa Moukoko rückte zuletzt in den Fokus. Sein Berater brachte die Möglichkeit eines Wechsels in die mediale Aufmerksamkeit, weil die Einsatzzeiten nicht zufriedenstellend sind.

Zwar war das junge Sturm-Talent hin und wieder auch verletzt, doch dass beispielsweise ein Steffen Tigges ebenso häufig und zum Teil sogar länger eingesetzt wurde, soll auf der Spieler- und Beraterseite für Frust sorgen.

Youssoufa Moukoko
Youssoufa Moukoko / Alex Grimm/GettyImages

Sport1 berichtet derweil, die Dortmunder würden ihrerseits sogar über 2023 mit Moukoko planen. Das Ziel: der erst 17-Jährige soll weiterhin gefordert und gefördert, aber nicht überlastet werden.

Dem Youngster sowie seinem Berater sei demnach völlig klar, dass ein Stammplatz keine Option ist. Dafür ist Haaland schlichtweg zu wichtig. Doch das ein oder andere Heranführen dürfte künftig gefordert sein und der Umgang mit dem U21-Nationalspieler genauer beobachtet werden.

Ein passendes Beispiel könnte schon die kommende Partie gegen Bayer Leverkusen werden. Erling Haaland wird noch nicht spielen können, was Moukoko einen Startplatz einbringen könnte. Derartige Trainer-Entscheidungen werden wohl eine gewisse Perspektive aufzeigen, ob und in welchem Rahmen es mit ihm beim BVB weitergehen kann.


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