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Vertrag mit Rose aufgelöst: BVB mit dickem Minus im Geschäftsjahr 21/22

Simon Zimmermann
Für die Trennung von Marco Rose muss der BVB tief in die Tasche greifen
Für die Trennung von Marco Rose muss der BVB tief in die Tasche greifen / Adam Pretty/GettyImages
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Wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA am Donnerstag mitteilte, vergrößert sich der Verlust im laufenden Geschäftsjahr 2021/22. Der BVB rechnet mit einem Fehlbetrag zwischen 25 und 29 Millionen Euro. Der Vertrag mit Marco Rose wurde derweil aufgelöst.


Schon Ende Februar teilte der Klub mit, dass die Prognose nach unten korrigiert werden muss. Bis dahin war mit einem Fehlbetrag von bis zu 17 Millionen Euro gerechnet worden. Nach dem frühen Europa-League-Aus war das Ergebnis auf bis zu 24 Millionen Euro Minus geändert worden.

Mit der Freistellung von Trainer Marco Rose und seinem Assistenten-Team vergrößert sich das Minus. Nun rechnet man mit einem Fehlbetrag von 25 bis 29 Millionen Euro, teilte der BVB mit. Im Statement heißt es weiter, dass man sich am Donnerstag auf eine vorzeitige Aufhebung der bis 2024 gültigen Verträge geeinigt habe. Dies führe zu einer Sonderabschreibung im mittleren einstelligen Millionenbereich.

Rose soll laut Bild in Dortmund 4,5 Millionen Euro pro Jahr verdient haben. Für den Fall einer vorzeitigen Trennung sei eine Abfindung vertraglich festgelegt worden. Diese soll sich für Rose und seine Co-Trainer Alexander Zickler und René Maric auf rund fünf Millionen Euro belaufen. Um Rose aus dem Vertrag bei Borussia Mönchengladbach zu kaufen, musste der BVB im Sommer 2021 zudem fünf Millionen Euro Ablöse an die Fohlen zahlen.


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