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Weiter keine Abnehmer für Schulz & Akanji - Raum-Transfer war für BVB nicht möglich

Daniel Holfelder
Der BVB sucht weiter nach Abnehmern für Nico Schulz und Manuel Akanji
Der BVB sucht weiter nach Abnehmern für Nico Schulz und Manuel Akanji / Carsten Harz/GettyImages
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Nach der Tumorerkrankung von Sebastien Haller befindet sich der BVB auf Stürmersuche. In Sachen Defensive liegt der Fokus hingegen darauf, Transfererlöse zu erzielen und für die beiden Verkaufskandidaten Nico Schulz und Manuel Akanji einen Abnehmer zu finden. Der ist jedoch weder bei Schulz noch bei Akanji in Sicht.


Schon zu Beginn der Vorbereitung stand fest, dass die beiden Verteidiger den Verein verlassen sollen. Bei Schulz (Vertrag bis 2024), der 2019 für satte 25,5 Millionen Euro aus Hoffenheim gekommen war und seitdem nie überzeugen konnte, waren und sind sportliche Gründe ausschlaggebend. Akanji indes gehörte in den vergangenen Jahren zu den besten BVB-Akteuren. Allerdings wollte der Schweizer seinen 2023 auslaufenden Vertrag nicht verlängern, weshalb die Verantwortlichen Niklas Süle und Nico Schlotterbeck verpflichteten und einen Akanji-Abgang in diesem Sommer fest einplanten.

Akanji-Verkauf komplizierter als Gedacht - Keine Chance bei Raum

Konkrete Anzeichen, dass der 27-Jährige bald einen neuen Verein findet, gibt es derzeit aber ebenso wenig wie bei Schulz. Laut Ruhrnachrichten hat die BVB-Führungsetage nicht damit gerechnet, dass der Akanji-Verkauf derart kompliziert werden würde. Diese Fehleinschätzung hat auch dazu beigetragen, dass der BVB beim kürzlich zu RB Leipzig gewechselten David Raum leer ausging. Ohne die Einnahmen aus dem geplanten Akanji-Transfer fehlte den Schwarzgelben die finanzielle Basis, um im Rennen um Raum mit RB mitzuhalten.

Es wird spannend zu sehen sein, wie Sebastian Kehl und Co. mit Schulz und Akanji verfahren, wenn sich auch bis zum Ende der Transferperiode kein neuer Klub für die beiden Profis findet. Bislang wurden beide weder in den Testspielen noch im DFB-Pokal berücksichtigt. Sollte insbesondere Akanji, der dem Team mit seiner Qualität zweifellos weiterhelfen kann, weiterhin auf der Tribüne sitzen, würde sich sein Verkaufspreis deutlich nach unten entwickeln. Abgesehen davon wäre eine unter Missachtung des Leistungsprinzips fortgesetzte Nichtberücksichtigung der beiden Spieler schlicht unanständig.


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