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BVB-Coach Rose spricht Reyna Mut zu - Auch Guerreiro ist verletzt

Martin Bytomski
Musste verletzt den Platz verlassen: BVB-Profi Giovanni Reyna
Musste verletzt den Platz verlassen: BVB-Profi Giovanni Reyna / THOMAS KIENZLE/GettyImages
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Es ist kaum zu glauben: Alle vier Auswechslungen, die BVB-Trainer Marco Rose beim 2:0-Auswärtserfolg in Stuttgart tätigte, waren verletzungsbedingt. Neben dem in Tränen aufgelösten Giovanni Reyna wegen einer erneuten Muskelverletzung, Mahmoud Dahoud (Schulter) und Mats Hummels (ebenfalls muskuläre Probleme) war auch die Herausnahme von Raphael Guerreiro einer Verletzung geschuldet: „Bei Rapha ging es nicht mehr weiter. Jeder Wechsel heute war verletzungsbedingt“, meinte Rose bei DAZN nach dem Abpfiff.


Besonders bitter war das Aus für Reyna nach gerade einmal einer Minute. „Gio ist natürlich wieder mal fix und fertig“, meinte Rose bei Sky und fügte ermutigend an: „Ein ganz ganz toller Fußballer, feiner Mensch. Wenn er gesund bleibt, wird er Weltklasse. Da lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster. Wir werden ihn bei allem unterstützen.“ Unterstützung bekam der am Boden zerstörte US-Boy noch auf dem Platz unter anderem von Dortmunds Kapitän Marco Reus, anschließend lief der aktuell ebenfalls verletzte Thomas Meunier in die Kabine, um Trost zu spenden.

Malen gar nicht dabei

Aber nicht nur in Stuttgart wuchs die Verletztenliste an: Bereits im Vorfeld hatte Donyell Malen die Reise ins Schwabenland gar nicht angetreten. Auch der Angreifer laboriert – wenig überraschend – an muskulären Problemen. Kurios, denn Malen stand bei der 1:4-Pleite gegen RB Leipzig gerade einmal eine knappe halbe Stunde auf dem Platz, eine Englische Woche hatte der BVB nicht.

Rose nimmt Zetzmann in Schutz

Trotz der wiederkehrenden Muskelverletzungen nahm Rose vor allem den Physiotherapeuten Thomas Zetzmann in Schutz. Unter der Woche wurde bekannt, dass Zetzmann im Sommer bei den Schwarzgelben aufhört. Spekulationen, die Demission hinge mit der Häufung der Verletzungen zusammen, verwies Rose ebenfalls bei DAZN ins Reich der Fabeln: „Die Diskussion um unsren Physiotherapeuten diese Woche war eine Farce. Er ist ein ganz toller Mensch, bei den Jungs total beliebt. Und dann wird er in Verbindung mit den Verletzungen gebracht“, so Rose, und ergänzt: „Mich ärgert das für die Jungs. Ihr könnt uns glauben: Wie sind mega professionell aufgestellt.“ Auch Vereinssprecher Sascha Fligge hatte bereits im Vorfeld bekräftigt, der Abgang nach 15 Jahren liegt in der Erkrankung eines Familienmitgliedes begründet.

Statt mit seinem Staff ins Gericht zu gehen, suchte der gebürtige Leipziger die Schuld bei sich: „Vorher kommen die Trainer, die Ärzte, die Athletiktrainer beim Thema Belastungssteuerung - und dann irgendwann kommen die Physiotherapeuten, die jeden Tag an den Jungs rumknüppeln. Es ist mir wichtig, dass wir das auch nochmal klarstellen können.“

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