BVB-Sportdirektor Kehl mit positiven Nachrichten zu Haller: "Es geht ihm sehr gut"

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl / Alexander Hassenstein/GettyImages
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BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hat sich in der Sendung Sky90 zum Gesundheitszustand des an Hodenkrebs erkrankten Sebastien Haller geäußert. Außerdem bezog der Nachfolger von Michael Zorc zu den Personalien Mats Hummels und Marco Reus sowie zu Manuel Akanji und Jude Bellingham Stellung.


"Es geht ihm sehr gut. Er ist in seinen Zyklen vorangeschritten. Er ist sehr positiv, auch seine ganze Familie", gab Kehl Einblick Hallers Gesundheitszustand (zitiert via Ruhr Nachrichten). "Das zeigt, welche Persönlichkeit er ist. Wir haben natürlich die Hoffnung, dass er so schnell wie möglich zurückkommt."

Angesprochen auf die Situation von Routinier Mats Hummels, der sich mit Niklas Süle und Nico Schlotterbeck zwei hochkarätigen Konkurrenten um einen Platz im Abwehrzentrum gegenübersieht, erklärte der BVB-Sportdirektor: "Er war mit seinen Leistungen im letzten Jahr nicht zufrieden. Dieser Konkurrenzkampf treibt ihn an. Er will zeigen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Er ist als Vize-Kapitän ein ganz wichtiger Spieler in dieser Mannschaft."

Was eine Vertragsverlängerung mit dem Weltmeister von 2014, dessen Arbeitspapier im kommenden Sommer ausläuft, angeht, meinte Kehl: "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir ganz entspannt mit der Vertragssituation umgehen. Wir haben großes Vertrauen in unsere Führungsspieler. Und natürlich ist eine Vertragsverlängerung möglich. In der der Winterpause werden wir uns ganz in Ruhe zusammensetzen."

Anders als Hummels gehört BVB-Kapitän Marco Reus zum engeren Kandidatenkreis für die anstehende Winter-WM in Katar. Kehl zeigte sich zuversichtlich, dass der Offensivmann im November auf den WM-Zug aufspringen wird: "Er kann für die Nationalmannschaft immer noch ein Mehrwert sein. Die Entscheidung, 2021 nicht zur Europameisterschaft zu fahren, fiel aus seiner Verletzung heraus. Marco wird alles tun, komplett fit zu sein und zu bleiben. Er lebt unheimlich bewusst. Ich bin davon überzeugt, dass er im Winter mit nach Katar fährt. Marco liebt diesen Verein, er will Titel gewinnen."

Kehl glaubt, dass sich bei Akanji "noch etwas tun wird"

Keine neuen Informationen lieferte der BVB-Sportdirektor zu Manuel Akanji und Jude Bellingham. Bei Akanji, der den BVB noch vor Schließung des Transferfensters verlassen soll, "gibt es keinen neuen Stand, es liegt nichts auf dem Tisch", so Kehl. "Ich denke trotzdem, dass sich in den nächsten Tagen noch etwas tun wird. Montag oder Dienstag werden sich die Sachen abzeichnen. Manuel hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Wir haben die Planung aufgrund seiner Aussagen aber anders vorangetrieben."

Ähnlich sind die Dinge bei Bellingham gelagert. Beim jungen Engländer hofft der BVB auf einen längerfristigen Verbleib, ist sich des großen Interesses am Mittelfeldspieler aber wohl bewusst: "Es gibt keine Anfragen, aber sicherlich ein großes Interesse. Ich hoffe, dass er über 2023 hinaus bei uns bleibt. Unser aller Wunsch ist es, die Jungs auch ein, zwei Jahre länger zu halten. Aber wir müssen akzeptieren, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem die Jungs weiterziehen."


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