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86,5 Mio. Euro! BVB beschließt Kapitalerhöhung

Jan Kupitz
Aki Watzke nennt die Kapitalerhöhung einen "Meilenstein"
Aki Watzke nennt die Kapitalerhöhung einen "Meilenstein" / Anadolu Agency/Getty Images
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Borussia Dortmund erwartet frisches Geld, um die finanziellen Einbußen der Corona-Pandemie überwinden zu können. Eine Kapitalerhöhung soll 86,5 Millionen Euro einbringen.


Schon seit Monaten predigen die BVB-Verantwortlichen (und natürlich auch die Bosse vieler anderer Klubs), dass die Coronapandemie inklusive ihrer Geisterspiele nicht spurlos am Verein vorüber gegangen ist. Vielerorts muss der Gürtel etwas enger geschnallt werden, die Kohle sitzt längst nicht mehr so locker wie vor zwei oder drei Jahren (es sei denn, man heißt PSG oder Man City).

Auch wenn das Gröbste erstmal überwunden scheint, wird die Pandemie natürlich auch die nächsten Monate bestimmen. Die Zuschauer-Einnahmen, auf die die Klubs angewiesen sind, werden so schnell wohl nicht altbekannte Sphären erreichen.

Um diese finanziell anstrengende Zeit einigermaßen schadlos überstehen zu können, hat der BVB eine neue Lösung gefunden. Am Donnerstagmittag gab die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA bekannt, dass eine Kapitalerhöhung beschlossen wurde. Knapp 18,4 Millionen neue Stammaktien sollen ausgegeben werden, der Preis liegt bei 4,70 Euro pro Stück. Pro fünf Aktien, die die Aktionäre derzeit besitzen, kann eine weitere gesichert werden. Dadurch soll ein Bruttoerlös von etwa 86,5 Millionen Euro erzielt werden.

"Diese Kapitalerhöhung stellt einen wesentlichen Meilenstein von Borussia Dortmund zur Überwindung der bisherigen wirtschaftlichen Lasten der Pandemie dar", erklärte Hans-Joachim Watzke die Maßnahme. "Wir streben an, den Erlös aus der Kapitalerhöhung primär zur Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten sowie als Ausgleich für etwaige Verluste zu nutzen, die sich aus Auswirkungen von derzeit unerwarteten weiteren COVID-19-bezogenen Maßnahmen oder Restriktionen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und Schwankungen der Liquidität während des laufenden Geschäftsjahres noch ergeben können."

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