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Watzke verrät: Terzic hat beim BVB "langfristig verlängert"

Jan Kupitz
Was wird aus Edin Terzic?
Was wird aus Edin Terzic? / Martin Rose/Getty Images
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Borussia Dortmund ist DFB-Pokalsieger 2021! Einen großen Anteil daran hat Edin Terzic, der die schwarz-gelbe Truppe in wenigen Monaten komplett neu belebt und wieder zu einem Topteam geformt hat. Doch die Zukunft des 38-Jährigen steht nach wie vor in den Sternen - obwohl er seinen Vertrag klammheimlich verlängert hat.


Terzic ist der erste Trainer seit Thomas Tuchel, der mit dem BVB wieder Silberware gewinnt. Man kann dem gebürtigen Mendener gar nicht hoch genug anrechnen, was er seit seiner Amtsübernahme als Interims-Chefcoach bei den Schwarz-Gelben bewegt hat. "Edin Terzic hat diese Mannschaft übernommen im Dezember, die war halbtot und er hat sie wirklich zum Leben erweckt. Das war wirklich toll", lobte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke nach dem Pokalsieg in der ARD (via Sport1).

Es gibt nicht wenige Fans, die sich wünschen würden, dass Terzic auch über die Saison hinaus Cheftrainer der Borussia bliebe - doch bekanntlich kommt Marco Rose vom Niederrhein, Terzic müsste wieder ins zweite Glied zurück rücken.

"Wir sind von Rose total überzeugt, mit Edin war das alles abgesprochen, da gibt es überhaupt keine Probleme", stellte Watzke klar, der betonte, dass Terzic "den Schlüssel [zu seiner Zukunft] in der Hand" halte.

Zudem verriet der 61-Jährige, dass Terzic "vor ein paar Wochen den Vertrag bei uns langfristig verlängert hat in klarer Kenntnis davon, wie es weitergeht. Er ist Dortmunder Junge, das merkt man in jedem Interview. Der lebt diesen Verein, spürt den Verein, atmet den Verein."

Doch wie schon in den vergangenen Wochen untermauerte Watzke: "Wenn der Edin aber irgendwie was anderes machen will, dann müssen wir mit ihm reden." Gerüchte, dass Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Werder Bremen interessiert daran seien, Terzic im Sommer zu ihrem Cheftrainer zu machen, halten sich seit einigen Wochen.

"Was nach der Saison ist, weiß ich noch nicht"

Und was sagt der 38-Jährige selbst zu seiner Zukunft und Watzkes Schlüssel-Aussage?

"Ich halte gar nichts in der Hand. Wir als Team, als Trainerteam, alle Mitarbeiter, die dazu beigetragen haben, dass wir wieder in die Spur kommen - wir haben uns das alle verdient, heute diesen Abend zu genießen. Ich bitte euch. Es ist ein Tagesgeschäft, wir kriegen ständig auf die Fresse, wenn es nicht läuft. Gönnt uns diesen Abend. Heute halte ich nur den Pokal in der Hand. Was dann nach der Saison ist, worüber ich dann nachdenke, weiß ich noch nicht."

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