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Nach Rose-Aus: So geht es mit Moukoko beim BVB weiter

Martin Bytomski
BVB-Youngster Youssoufa Moukoko
BVB-Youngster Youssoufa Moukoko / Stefan Matzke - sampics/GettyImages
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Die vergangene Saison war eine zum Vergessen: Youssoufa Moukoko kam bedingt durch Verletzungen und die seltene Berücksichtigung des ehemaligen BVB-Trainers Marco Rose gerade einmal auf 16 Einsätze in der Bundesliga - davon 15 von der Bank. Rose ist mittlerweile Geschichte bei der Borussia. Doch wie geht es mit Moukoko weiter?


Einst als Wunderkind und größtes Talent der Welt gefeiert, geriet die bislang so raketenähnliche Entwicklung von Youssoufa Moukoko in den vergangenen zwölf Monaten ins Stocken. Gleich drei Muskelverletzungen, dazu eine Augenentzündung, sorgten insgesamt für rund 80 Ausfalltage in der Saison 2021/22. Ließ ihn Rose dann mal von der Leine, durfte er sein Können zumeist nur für wenige Minuten zeigen. So war der gerade einmal 17 Jahre alte Angreifer in einer Spirale ohne Spielrhythmus gefangen, die ein Aufbauen von Selbstvertrauen unmöglich machte.

Terzic für Moukoko der "prägendste" Trainer

Doch jetzt will Moukoko wieder angreifen. Denn den neuen Trainer Edin Terzic bezeichnete der Youngster im ran.de-Interview im vergangenen Jahr als "prägendsten" Coach seiner noch jungen Karriere: "Er war zwar im Training in Dortmund immer sehr streng mit mir, hat mich auf jeden noch so kleinen Fehler hingewiesen und ist mir kaum von der Seite gewichen. Aber er hat mich nicht nur sehr gefordert, sondern auch gefördert. Das war einfach überragend von ihm. Terzic hat einmal zu mir gesagt: 'Du bist gut, aber ich will dich noch besser machen.' Dieser Satz hat mir unglaublich viel Auftrieb gegeben."

Dass Moukoko jetzt weiter in Dortmund auf Torejagd gehen will, scheint mit Blick auf die veränderten Vorzeichen an der Dortmunder Seitenlinie somit nur logisch. Doch in den vergangenen Monaten hatten sich die Spekulationen um die Zukunft des Junioren-Nationalspielers gehäuft: Angesichts des im kommenden Sommer auslaufenden Vertrages sollen Klubs, darunter Real Madrid, bereits ihre Fühler nach dem Supertalent ausgestreckt haben.

Und laut Sky Sport-Informationen gibt es noch keine Gespräche zur Ausweitung des Kontraktes. Allzu lange sollten die BVB-Bosse demnach nicht warten. Hilfreich wären vor dem Aufnehmen der Vertragsverhandlungen ehrliche Chancen für Moukoko. Sollten die allerdings auch unter Terzic Mangelware bleiben, dürften sich die Wege spätestens am Ende der Saison trennen.


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