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Rennen um BVB-Juwel Moukoko: Der Stand bei Bayern und Barca

Yannik Möller
Manuel Neuer mit Youssoufa Moukoko
Manuel Neuer mit Youssoufa Moukoko / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Der auslaufende Vertrag bei Borussia Dortmund sorgt für ein nochmal größeres Interesse an Youssoufa Moukoko. Aktuell werden auch der FC Bayern - vor allem durch Manuel Neuer - und der FC Barcelona mit ihm in Verbindung gebracht.


"Komm doch zu Bayern", schob Manuel Neuer am Samstag auf der Pressekonferenz der Nationalmannschaft ein, als Youssoufa Moukoko über seine derzeit noch offene Zukunft beim BVB sprach.

Eine Aussage, die durchaus für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Natürlich ist Neuer nicht in der Lage, derartige Entscheidungen für die Münchener treffen zu können. Und doch hat es den Gedankengang, dass sich auch die Bayern mit einem womöglich ablösefreien Moukoko beschäftigen müssen, auf die Tagesordnung gebracht.

Bayern hat sich mit Moukoko beschäftigt - und eine klare Entscheidung getroffen

Nun berichtet die Bild, dass sich an der Säbener Straße tatsächlich intensiv Gedanken um den seit Sonntag volljährigen Angreifer gemacht wurden.

Dabei soll von den Verantwortlichen abgewägt worden sein, ob ein Transfer-Versuch Sinn ergeben würde. Dem Bericht zufolge das Resultat: Der FCB wird nicht um Moukoko werben. Dieses Ergebnis sei "frühzeitig" und "klar" getroffen worden, heißt es.

Stattdessen, so die Bild, wächst beim Stürmer selbst ohnehin die Tendenz, eine Vertragsverlängerung in Dortmund zu unterschreiben. Das Vertrauen seitens Edin Terzic und die gute Beziehung zwischen Trainer und Spieler soll dabei eine gewichtige Rolle spielen.

Auch Barca an Moukoko interessiert - Tendenz spricht jedoch für Dortmund

Von dieser Tendenz spricht die katalanische sport ebenfalls. Allerdings: Auch Barcelona soll Moukoko äußerst interessant finden.

Die Zeitung betont mehrmals, dass es ein "großer Traum" für den Borussen ist, früher oder später einmal für Barca aufzulaufen. Er sei "Talent pur" und nicht zuletzt auch durch den - Stand jetzt - auslaufenden Vertrag umso interessanter geworden. Barcelona habe das grundsätzliche Interesse auch schon bekundet, sodass es beim 18-Jährigen angekommen sein dürfte.

Ob das dafür sorgt, dass die etwaigen Zweifel gegenüber der Vertragsverlängerung doch noch einmal wachsen? Ungewiss und recht unwahrscheinlich. Trotzdem ist es noch immer nicht auszuschließen, dass es doch noch zu einer Wendung kommen könnte.

Youssoufa Moukoko
Moukoko bei der DFB-Auswahl / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages

Immerhin soll Moukoko der sport zufolge auch hohe Bedingungen an Schwarz-Gelb stellen: So will er zum einen regelmäßig in der Champions League spielen - was für die aktuelle Saison längst keine Gewissheit ist. Zum anderen möchte er in seinem Vertrag, sollte er verlängern, eine Ausstiegsklausel in der Form, wie Erling Haaland sie für den vergangenen Sommer hatte.

Dazu wurde, auch erneut seitens der Bild, von hohen Gehaltsforderungen gesprochen. Rund sieben Millionen Euro möchte er wohl pro Jahr überwiesen bekommen. Alles andere als ein kleiner Schritt, auch für den BVB selbst - trotz des großen Talents.

Doch auch Barca könnte keine allzu hohen Gehaltssummen für einen Youngster zahlen. "Eine Einigung ist schwierig, wenngleich nicht ausgeschlossen", so die sport. Sollte Moukoko für den Klub ablösefrei und zu vernünftigen Verhältnissen zu bekommen sein, wird man sich um ihn bemühen.

Allerdings scheint mittlerweile alles auf einen weiteren Verbleib in Dortmund hinauszulaufen. Für die Bayern ist das inzwischen kein Thema mehr.


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