Bericht: BVB mit neuen Sorgen um Gewicht und Disziplin von Süle

Beim BVB fürchtet man erneut um die Professionalität von Niklas Süle. Eine augenscheinlich deutliche Gewichtszunahme lässt sich durch die vergangenen Wochen erahnen.
Niklas Süle
Niklas Süle / Luciano Lima/GettyImages
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Über die letzten Wochen ist klar geworden, dass sich Borussia Dortmund nicht gegen einen etwaigen Verkauf von Niklas Süle stemmen würde. In den finalen Wochen der Saison spielte der Innenverteidiger unter Edin Terzic eigentlich nur noch dann auf, wenn seine Mitspieler im Sinne der Rotation für die Champions League eine Pause bekommen sollten. In den wichtigen Partien musste der 28-Jährige von der Ersatzbank aus zuschauen.

Doch es ist offenbar längst nicht nur der reine Fokus auf die Leistungen, die ihn beim BVB zu den möglichen Abgängen zählen lassen. Den Informationen der Ruhrnachrichten zufolge ist auf der Geschäftsstelle auch seine Fitness, sein Gewicht und seine Professionalität wieder ein Thema.

Die Dortmund-Bosse sollen verstimmt sein ob der augenscheinlich erneut mangelhaften Professionalität, heißt es. Über die letzten Wochen machten Bilder aus dem Training die Runde, die eine wohl auch deutliche Gewichtszunahme bei Süle wahrscheinlich machen. Die Ruhrnachrichten mutmaßen etwa, dass er aktuell "weit über der 100-Kilogramm-Marke" liegen dürfte. Diese Grenze war ihm wohl einst beim FC Bayern gesetzt worden. Mit seinen 1,95 Metern und einer grundsätzlich markigen Figur durfte er logischerweise mehr wiegen als seine Teamkollegen, aber eben nicht zu viel.

Gesundheitliche Probleme gibt es bei Süle derweil aber offenbar nicht. Auch von Verletzungen oder Schmerzen war keinerlei Rede. Somit ist es zunächst einmal nur das Gewicht an sich, das den BVB-Verantwortlichen demnach ein Dorn im Auge ist. Für sie ist es ein Ausdruck einer - erneut - nicht ganz professionellen und disziplinierten Lebensweise. Diese wird auch mit eher durchwachsenen Leistungen in Verbindung gebracht. Süle stach längst nicht mehr heraus, sondern war zumeist eher ein unauffälliger, wenngleich solider Teil des Teams. Für sein großes Gehalt ist das den Dortmundern aber zu wenig.


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