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BVB und Michael Zorc suchen in Neuzugängen mehr "mentale Stärke"

Malte Henkevoß
Michael Zorc ist nicht mehr lange bei BVB aktiv.
Michael Zorc ist nicht mehr lange bei BVB aktiv. / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Der Transfer von Niklas Süle zu Borussia Dortmund nach der kommenden Saison hat hohe Wellen geschlagen. Bisher war es so, dass ein Spieler vom FCB zum BVB wechselt, wenn der Durchbruch in München nicht so recht gelingen will. Doch Süle steht voll im Saft, wird die Abwehr der Schwarz-Gelben deutlich verstärken. Und weitere Transfers sind natürlich immer eine Möglichkeit.


Im Interview mit Sky äußerte sich der bald scheidende Michael Zorc über ein Anforderungsprofil für mögliche Neuzugänge. Dabei geht es vor allem auch um menschliche Qualitäten, welche die Spieler mitbringen müssen:

"Unser Thema ist - und das haben wir in diesem Jahr gesehen - noch mehr an Punkten wie Widerstandsfähigkeit, Robustheit zu arbeiten. Mentale Stärke wird weiter ein Thema sein, um eben die eine oder andere Niederlage, die wir dieses Jahr zu viel zu verzeichnen haben, in Zukunft zu vermeiden."

Michael Zorc

Besonders die gerade noch schmerzhaft in der Erinnerung haftende 2:5-Niederlage zu Hause gegen Leverkusen kommt dabei in den Sinn.

"Die hat in der Tat wehgetan. Nicht nur das Ergebnis und die Niederlage als solche, sondern auch die Art und Weise."

Michael Zorc

Dementsprechend geht es bei neuen Spielern vor allem darum, dass sie dem Druck standhalten und sich in jeder Situation formstark präsentieren können. Schließlich gilt es, hohe Ziele zu erreichen, auch wenn da regelmäßig der FC Bayern im Weg steht. Das gilt natürlich auch für diese Saison, in der der Vorsprung bereits wieder recht groß ist, weshalb Zorc denkt:

"Man muss kein großer Prophet sein, um zu sagen, dass Bayern München höchstwahrscheinlich wieder Deutscher Meister wird mit diesem Vorsprung. Aber wir wollen uns auch nicht verschlechtern, wir wollen dranbleiben. Mir geht es auch darum, welche Leistungen zeigen wir jetzt in den restlichen Spielen."

Michael Zorc

Die Meisterschaft futsch, im Pokal gegen Zweitligist St. Pauli ausgeschieden - was bleibt also noch? Nun, als Titelgelegenheit bietet sich natürlich noch die Europa League an:

"Und dann haben wir noch ein Thema und das ist die Europa League, die müssen wir annehmen so gut wie es geht. Das ist jetzt unser internationaler Wettbewerb. Und da müssen wir alles tun, dass wir da so weit wie möglich kommen."

Michael Zorc

Die Aufgabe Euro League beginnt dann am Donnerstag gegen die Glasgow Rangers, doch zunächst geht es am Sonntag in die Hauptstadt, um gegen Union Berlin die nächsten Punkte in der Bundesliga einzufahren.

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