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"Ihr Vollidioten!" - Hummels wütet im BVB-Trainingslager

Yannik Möller
Mats Hummels
Mats Hummels / Christof Koepsel/GettyImages
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Borussia Dortmund möchte in der kommenden Saison große Erfolge feiern - entsprechend intensiv ist zurzeit auch die Vorbereitung. Mats Hummels war am Samstag jedoch der Leidtragende dieser Intensität. Nach einem Zweikampf ließ er seinem Frust freien Lauf.


In der Sommer-Vorbereitung herrscht immer eine gewisse Intensität und ein gewisser Druck vor. Oftmals ist ein neuer Trainer da, sodass sich alle Spieler wieder beweisen müssen. Teilweise kommt neue Konkurrenz, die etablierte Akteure nun unter Druck setzen.

Grundsätzlich gilt aber: In der Vorbereitung werden die Weichen für die Saison gestellt. Daher ist sie so wichtig, deshalb gibt es neben einem hohen Pensum auch eine manchmal angespannte Situation.

Dies geschah auch im Training des BVB am Samstag. In etwa zwei Wochen steht bereits das erste Pflichtspiel an, die Woche darauf der Start in die Bundesliga. Zeit für Edin Terzic, wichtige Feinschliffe vorzunehmen. Somit standen erstmals längere Spielformen auf dem Plan, um die Abläufe und taktischen Anweisungen in die Tat umzusetzen.

Hummels wütet nach Zweikampf - Frust über harte Gangart im Training

Die Bild berichtet von einem Zwischenfall, bei dem Mats Hummels im Fokus stand. Die ohnehin intensive Einheit mit teils etwas härterer Gangart näherte sich dem Ende zu, als der Verteidiger nach einem eigentlich recht normalen Zweikampf mit Youngster Abdoulaye Kamara kurz vom Platz geht und dabei sichtbar deutlich den Kopf schüttelt.

Dazu die lautstarke Beschwerde, die an alle gerichtet zu sein schien: "Meine Fresse, wie geht ihr alle rein, ihr Vollidioten!“. Anschließend ließ er sich erst einmal behandeln.

Kurz bevor die Einheit ihr Ende erreichte, konnte Hummels ein Gegentor nicht mehr verhindern. Offenbar sitzt der Frust noch immer tief, da er sich erneut lautstark über die harte Gangart beschwerte und dabei in Richtung Trainerteam lief.

Ganz klar: Es ist Feuer drin im Dortmund-Training. Natürlich sollen Verletzungen nicht unnötig provoziert werden, doch ist jeder Spieler gewillt, vollen Einsatz zu zeigen, um in der neuen Saison eine wichtige Rolle zu spielen.

Auch Hummels selbst wird das so sehen. Immerhin hat er mit Niklas Süle und Nico Schlotterbeck zwei sehr starke Konkurrenten bekommen. Sollte er sich verletzen, hätte er automatisch einen sehr schwierigen Stand. Ein Risiko, das er nicht eingehen möchte - was wiederum seine Frustration erklärt.


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